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Projekte

Aktuelle und realisierte Projekte

Zehn aktuelle und 27 realisierte Projekte – Messe- und Sportbauten, Flughafen, Wohnungsbau, Gewerbe, energetische Sanierung und Wettbewerbe. Zu jedem Projekt finden Sie Aufgabe, Beteiligte, Beschreibung und, wo vorhanden, Bau- und Kostendaten.

Wettbewerb Haus des Sports, KamenAktuell

Wettbewerbe

Wettbewerb Haus des Sports, Kamen

Bauherr: Fußball- und Leichathletik-Verband Westfalen e.V., Jakob-Koenen-Straße 2-5, 59174 Kamen

Neubau eines Büro- und Schulungsgebäudes.

Projektbeschreibung und Baudaten

Wettbewerb Neubau "Haus des Sports Sportcentrum Kamen-Kaiserau"

Bauherr
Fußball- und Leichathletik-Verband Westfalen e.V., Jakob-Koenen-Straße 2-5, 59174 Kamen

Einleitung

Wir wurden durch den Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e.V. eingeladen, an diesem Wettbewerb für den Neubau "Haus des Sports" in Kamen, Jahnstraße 76-78, teilzunehmen.

Wir haben uns eingehend mit dem Bestand / den Planungsparametern beschäftigt, u. A. wurden folgende Maßnahmen durchgeführt:

1. Ortsbesichtigung mit Fotodokumentation

2. Einsehen / Beschaffung der B-pläne im Planungsgebiet

3. Kontaktaufnahme Stadt Kamen, Planungsamt

4. Analyse / Auswertung der Verkehrssituation

5. Bürointerner Wettbewerb zur Erlangung des besten Planungsergebnisses

Aus o. g. Maßnahmen wurde die aus unserer Sicht beste und wirtschaftlichste Lösung erarbeitet, die nachfolgend beschrieben und dargelegt wird.

Städtebau

Im näheren Umfeld des geplanten Neubaus "Haus des Sports" lässt sich eine inhomogene Struktur von gebäuden vorfinden. Kleinteilige Wohnhäuser bilden den Kern der anzutreffenden Bebauung. Entlang der Germaniastraße findet man bis zu 4-geschossige Mehrfamilienhäuser. Der Gebäudekomplex des "Sportcentrum Kamen-Kaiserau" bildet den südlichen Abschluss des Plangebietes.

Im Norden liegen neben dem städtischen Sportplatz die weiteren Trainingsplätze der Sportschule einschliesslich einiger Umkleide- und Nebengebäude.

Die Lage des zu beplanenden Grundstücks, zwischen den zentralen Einrichtungen des Sportcentrums und den Außenanlagen entlang der Jahnstraße, ermöglicht die Funktion als "Entrée" und verbindenden "Baustein" zur Anbindung der Sportplätze im Norden.

Unser Entwurf fügt sich städtebaulich in den Häuserbestand der Jahnstraße ein und bildet anhand der 3-geschossigen Bauweise einen Übergang zwischen den höhergeschossigen Gebäuden der Germaniastraße und den nach Osten

angrenzenden kleinteiligeren Strukturen. Der Bau nimmt die nördlichen Gebäudefluchten auf und entwickelt sich in die Tiefe des Grundstücks.

Durch Form und Gestaltung erlangt die Planung Exklusivität, ohne die Umfeldbebauung zu dominieren. Die Materialität und Farbgebung bringt den Neubau allerdings in einen Kontext und Verbindung zu den jüngeren Bauten des Sportcentrums. Der Standort verspricht auch für zukünftige Entwicklungen

Potential für Erweiterungen und damit Verbesserung der internen Abläufe.

Die Erschliessung für PKWs erfolgt von der Jahnstrasse und verläuft entlang der westlichen Flurstücksgrenze. Auf dem Nachbargrundstück ist hier bereits ein privater Weg vorhanden. Die Anordnung der PKW-Stellplätze (Anzahl 4+4 in Erweiterungsfläche), auf der Südseite des Neubaus, wirkt sich auf die

umliegende Bebauung und Betrieb des zentralelen Sportplatz 1 nicht negativ aus.

In Abstimmung mit der Stadt Kamen empfehlen wir die Ablösung von 4 Stellplätzen. Im öffentlichen Strassenbereich sind für die Betriebszeiten ausreichend freie Parkplätze vorhanden.Da das Erdgeschoss fussläufig von Nord nach Süd durchschritten werden kann, wird der Baukörper erlebbar und als "Portal" zum

Sportcentrum wahrgenommen.

Baukörper

In Bezug auf die Umgebungsbebauung wurde ein 3-geschossiger

Baukörper mit Unterkellerung entworfen. Das Gebäude ist klar

strukturiert und in 3 Zonen unterteilt:

Erdgeschoss: Eigenständiger show-room mit ca. 180 m² Nutzfläche,

Passage, Foyer mit Treppenhaus als "Erschließungssockel" für die

oberen Geschosse

1. Obergeschoss: Büro-Ebene für die Nutzer

Fussball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e.V.,

Europäische Akademie des Sports e.V.

und Westfalen Sport Stiftung.

2. Obergeschoss: Exklusiver Konferenz- und Schulungsraum

(ca. 125 m²) mit den gewünschten Nebenräumen.

Das Grundstück liegt verkehrsgünstig und hat eine Anbindung an den ÖPNV.

Bauweise / Materialität

Das Gebäude befindet sich in einer Wohnbausiedlung mit Mehrfamilienhäusern im Stadtteil Dortmund-Bövinghausen.

Baubeschreibung

Der Baukörper ist aufgrund seiner Funktionalität im Kern als Stahlbetonkonstruktion mit 2 seitlichen (im Osten und Westen) begrenzenden Wandscheiben konzipiert. Das Stützenraster ist mit 4 x 4 m gewählt und ermöglicht so eine schlanke Konstruktion.

Die Fassade ist als mehrschalige Klinkerfassade, Farbe grau, konzipiert. Auf Höhe der Fenster im 1. Obergeschoss und der untergeordneten Fenster im 2. Obergeschoss erhält die Fassade eine Betonung und Struktur durch umlaufende Bänder in Form von vorspringenden Steinschichten. Im Erdgeschoss geben die beiden Wandscheiben Richtung und die offenen Glasfronten Transparenz und "Durch- und Einblicke". Das Treppenhaus ist von Norden her unmittelbar erkennbar und einsehbar. Den Kern des Treppenhauses bildet ein rollstuhlgerechter Aufzug. Das 1. Obergeschoss ist in seiner Aussendarstellung zurückhaltender mit einer Lochfassade konzipiert. Alle geschlossenen Wandbauteile werden in allen Ebenen als mehrschalige Konstruktion mit einer grauen Klinkerfassade gebaut. Analog den jüngsten Bauten des FLVW. Das oberste Geschoss öffnet sich nach Norden und Süden mittels der Loggien und zurückliegenden, geschosshohen Fensterflächen. Die seitlichen geschlossenen Wandflächen geben Intimität und flankieren die Ebene.

Das entwickelte Baukörperkonzept beinhaltet den Gedanken einer Erweiterung des Gebäudes in Richtung Osten. Eine eventuelle Projektierung und spätere Anbindung eines 2. Bauabschnittes des "Haus des Sports" auf dem Flurstück 751 (Jahnstraße 74a) ist denkbar. Das entworfene Treppenhaus könnte die Erschliessung von weiteren Nutzflächen übernehmen.

Das Flachdach übernimmt die Gestaltungsmerkmale vorhandener Bauten und kann für Installationen zur Gewinnung regenerativer Energie genutzt werden.

Bau- und Gebäudedaten

Grundstücksfläche
ca. 1.000 m²
Gesamtkosten (Kostengruppen 300-400 einschl. MwSt.)
1.743.156,00 €
Energetische Sanierung, DortmundAktuell

Sanierung & Energie

Energetische Sanierung, Dortmund

Unterdelle 20 in Dortmund-Bövinghausen

Bauherr: gws-WOHNEN Dortmund-Süd eG

Energetische Sanierung des Gebäudes Unterdelle 20 in Dortmund-Bövinghausen.

Projektbeschreibung und Baudaten

Energetische Sanierung · Unterdelle 20 in Dortmund-Bövinghausen

Bauherr
gws-WOHNEN Dortmund-Süd eG
Fachplanung HKS
Ingenieurbüro Steden

Die Ziele

Optimierung und langfristige Senkung der quantitativen Energieverbräuche unter Berücksichtigung des erforderlichen baulichen Aufwandes.

Die Lösung

Die Außenfassade wird komplett mit einem Wärmedämmverbundsystem verkleidet. Bei den vorhandenen Kunststoff-Fenstern wird die alte Verglasung durch eine neue Isolierverglasung ersetzt. Die nicht gedämmten Rollladenkästen werden eingedämmt. Die vorhandene Bedachung wird erneuert. Der Dachboden wird zu den darunter liegenden Wohnungen gedämmt. Zusätzlich wird die Kellergeschossdecke zu den Wohnräumen im Erdgeschoss mit einer Wärmedämmung versehen. Einbau einer Dachheizzentrale.

Der Ort

Das zweigeschossige Gebäude ist ein Mehrfamilienhaus mit sechs Wohnungen und es liegt parallel zur Unterdelle

Der Städtebau

Das Gebäude befindet sich in einer Wohnbausiedlung mit Mehrfamilienhäusern im Stadtteil Dortmund-Bövinghausen.

Baubeschreibung

Das WDV-System an den Außenwänden hat einschließlich der 16 cm starken Dämmung einen Gesamtaufbau von ca. 18 cm. Als Oberputz wird ein Silikonharzputz ausgeführt. Der Klinker-Sockel wird bis Oberkante Kellerfenster mit gedämmt und unterhalb bleibt dieser sichtbar. Die Balkongeländer werden erneuert. Alte Gasheizthermen werden demontiert und eine neue Dachheizzentrale installiert. Alte Heizkörper werden erneuert. Die neuen Rohrleitungen werden durch die freigewordenen Kamine geführt. Optional ist der Einbau von bodentiefen Fenstern (französische Fenster) im Obergeschoss geplant.

Konstruktion

Bei dem Gebäude handelt es sich um eine Massivbauweise. Die Außen- und Innenwände sind aus Mauerwerk und die Geschossdecken aus Stahlbeton ausgeführt. Der Dachboden ist begehbar und wird für Abstellräume und die neue Heizungstechnik genutzt.

Gestaltung

Die Außenfassade wird voraussichtlich in einem Aprikose-Farbton ausgeführt. Die Fensterlaibungen, Balkonflächen und das Treppenhaus erhalten einen Anstrich im Altweiß-Farbton.

Bau- und Gebäudedaten

Planung
Februar bis April 2012
Ausführung
ab Mai 2012
Geplante Fertigstellung
August 2012
Aussenwandfläche
ca. 435 m²
Dachfläche
ca. 265 m²

Baukosten

Herstellung
k. A.
2 MFH mit 12 Garagen, DortmundAktuell

Wohnungsbau

2 MFH mit 12 Garagen, Dortmund

Weißdornweg in Dortmund

Bauherr: GWG Dortmund-Hombruch-Barop eG, Löttringhauser Straße 79, 44225 Dortmund

Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern mit 12 Garagen.

Projektbeschreibung und Baudaten

Errichtung von 2 MFH mit 12 Garagen · Weißdornweg in Dortmund

Bauherr
GWG Dortmund-Hombruch-Barop eG, Löttringhauser Straße 79, 44225 Dortmund
Tragwerksplanung
Ing.-Büro Wieken, Dortmund
Fachplanung Haustechnik
Ing.-Büro Einhaus, Bochum
Fachplanung Wärmeschutz/Schallschutz
Architekturbüro Dipl.-Ing., Angelika Becker, Dortmund
Vermessung
Vermessungsbüro Dipl.-Ing., Christian Sommerhoff, Dortmund

Die Ziele

Erweiterung des Gebäudebestandes einer Dortmunder Wohnungsgenossenschaft.

Die Lösung

Bebauung eines Hinterlandgrundstückes nahe einer bestehenden, genossen- schaftseigenen Wohnsiedlung.

Der Ort

Das Grundstück liegt im Stadtteil Hombruch, im Süd-Westen von Dortmund. Das Nahversorgungsgebiet ist fußläufig erreichbar.

Der Städtebau

Die Grundstücksausnutzung orientiert sich an der vorhandenen, umliegenden Bestandsbebauung. Die Baukörper sind in Ost-West-Richtung angeordnet. Die Gebäude passen sich der Topographie durch einen Gebäudehöhenversprung an.

Baubeschreibung

Die beiden 2-geschossigen Baukörper werden auf der Ostseite erschlossen.

Nördlich davon sind die Stellplätze mit den Garagen angeordnet. Die Wohn- und

Aufenthaltsräume orientieren sich ebenso wie die Terrassen Balkone nach Westen.

Jede der 12 Wohneinheiten, mit einer Wohnfläche von jeweils ca. 85-105 m², ist mit einem Balkon oder einer Terrasse ausgestattet. Die Wohnungen im Erdgeschoss werden barrierefrei erstellt, jede Wohnung verfügt über 2 Bäder.

Konstruktion

Die Keller der Gebäude werden in Stahlbetonbauweise als weiße Wanne erstellt.

Ab dem Erdgeschoss bestehen die Wände des Massivbaus aus Kalksandsteinmauerwerk

mit Wärmedämmverbund- System und mineralischem Kratzputz.

Die Gebäude erhalten eine Dachkonstruktion aus Holz mit Betondachsteindeckung.

Gestaltung

Die schlichte Fassadengestaltung zeichnet sich durch einen hellen Putz aus. Der

Sockel ist farblich abgesetzt, wird um das Gebäude dem Geländeverlauf folgend

abgetreppt herumgeführt, und gibt ihm hierdurch eine solide Basis.

Der Eingangsbereich wird durch das herausgezogene Treppenhaus, einen weitgehend verglasten Treppenhausbereich und ein Vordach ablesbar gemacht. Die farblich angepassten Betonsteine des Dachs wirken ebenso schlicht zurückhaltend.

Bau- und Gebäudedaten

Planung
ab 02.2012
Bauzeit
ab 07.2012
Grundstücksfläche
ca. 1.686 m²
Wohnfläche
ca. 1.130 m²
Brutto-Rauminhalt
ca. 5.980 m³

Baukosten

Rohbau
k. A.
Herstellung
k. A.
Gesamtkosten
(Kostengruppen 300-400 einschl. MwSt.) k. A.
Wettbewerb Wohn- und Geschäftshaus, EssenAktuell

Wettbewerbe

Wettbewerb Wohn- und Geschäftshaus, Essen

Essen-Kettwig

Bauherr: Grundstücksgesellschaft Essen-Kettwig, Ringstraße 51, 45219 Essen

Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses.

Projektbeschreibung und Baudaten

Wettbewerb Wohn- und Geschäftshaus · Essen-Kettwig

Bauherr
Grundstücksgesellschaft Essen-Kettwig, Ringstraße 51, 45219 Essen

Einleitung

Wir wurden durch die Grundstücksgesellschaft Kettwig eingeladen, an diesem

Wettbewerb für ein Wohn- und Geschäftshaus in Essen-Kettwig, Güterstraße 22,

teilzunehmen.

Wir haben uns eingehend mit dem Bestand / den Planungsparametern beschäftigt,

u. A. wurden folgende Maßnahmen durchgeführt:

1. Ortsbesichtigung mit Fotodokumentation

2. Einsehen / Beschaffung der B-pläne im Planungsgebiet

3. Kontaktaufnahme Stadt Essen, Planungsamt

4. Analyse / Auswertung der Verkehrssituation

5. Bürointerner Wettbewerb zur Erlangung des besten

Planungsergebnisses

Aus o. g. Maßnahmen wurde die aus unserer Sicht beste und wirtschaftlichste Lösung erarbeitet, die nachfolgend beschrieben und dargelegt wird.

Städtebau

Im Plangebiet findet man eine inhomogene Struktur vor. Großflächige Strukturen

(Kaiser´s und Verwaltungshochhaus im Norden, Baumarkt im Süden, Verwaltungs-/

Seminargebäude „Bauerschaft“ im Nordwesten) wechseln sich mit kleinteiligen

Strukturen (Doppelhäuser im Südwesten / Häuserzeilen entlang der Güterstraße)

ab. Wir schlagen daher einen Baukörper vor, der einen Übergang darstellt von

„Macro-”„ zu „Microstruktur“.

Das Grundstück wird durch die Baukörperanordnung entlang der Güterstraße zudem

als Blockrand gefasst, wobei in den Obergeschossen durch die Ausrichtung der

Praxen und Wohnungen eine Orientierung nach Süden zur Ruhr / „Laupendahler

Höhe“ ausdrücklich gewünscht und geplant ist.

Der Standort verspricht durch die zukünftige Entwicklung der Mischfläche

südlich der Eisenbahnlinie eine weitere Aufwertung und Frequentierung. Der

Freizeitwert ist durch die Anbindung über die südlich weiter verlaufende

Güterstraße an den Ruhrtalradweg entsprechend hoch. Vorgenannte Punkte können

gute Argumente bei der Vermarktung der Flächen in Ober- und Staffelgeschoss

werden.

Die Erschliessung wird insgesamt durch die bestehende Zufahrt über die

Ringstraße sowie die neue Zufahrt im südöstlichen Bereich gebündelt. Der

Fahrverkehr auf dem Grundstück wird durch die Stellplatzanordnung deutlich und

klar gelenkt, eine Zu- und Abfahrt aus der Güterstraße ist an der südöstlichen

Grenze geplant. Anlieferverkehr für die Verkaufsstätte im EG erfolgt über eine

kurze Anbindung an vorgenannter Ein- / Ausfahrt.

Dem ruhenden Verkehr stehen gemeinschaftlich 90 Stellplätze zur Verfügung.

Durch die außerordentlich gute Anbindung an den ÖPNV und durch die entzerrende

Nutzungsstruktur der Stellplätze, gleichmäßig über den Tag verteilt, wird auf

eine Ausdehnung der Stellplätze, über 90 Stück, verzichtet. Auf die Planung

einer kostenintensiven Tiefgarage wird verzichtet. Erforderliche Patienten- /

Mieter- stellplätze werden an der Zufahrt zur Güterstraße orientiert.

Baukörper

Gemäß Ausschreibungsunterlagen wurde ein 3-geschossiger Baukörper gewünscht,

dem Rechnung getragen werden kann.

Der Baukörper gliedert sich in die drei Zonen:

Erdgeschoss: dm-markt mit ca 700 m² Verkaufsfläche und ca. 150 m² Nebenflächen

Obergeschoss: 3 Arztpraxen mit einer Nutzfläche von je 200 bis 250 m²

Dachgeschoss: 6 barrierefreie altengerechte 2 bis 3-Raum-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 60 und 80 m².

Bauweise / Materialität

Der Baukörper ist aufgrund der Funktionalität (insbesondere im Erdgeschoss) als

Stahlbetonkonstruktion ausgelegt. In den Obergeschossen ist eine

Mauerwerkskonstruktion mit aussteifendem Beton-Treppenhauskern und

Fertigteildecken denkbar.

Die Fassade im Erdgeschoss ist als vorgehängte, gedämmte Aluminiumfassade vorgesehen. Im Ober- und Dachgeschoss ist eine Wärmedämmverbundfassade in einem hellen Farbton geplant, die sich somit vom Erdgeschoss und der eher, „technisch“ in Erscheinung tretenden Fassade abhebt. Trotz der kompakten Bauform erscheinen die Obergeschosse somit leicht und harmonieren aufgrund der klaren Linienführung mit der in den Markenfarben des Einzelhandelsmarktes.

Bei Mieterwechsel können einzelne Fassadentafeln ausgetauscht und farblich

angepasst werden.

Alle Fensteröffnungen sind als Alu-Fensterprofilfassade in einem einheitlichen, zur Fassade passenden, Farbton vorgesehen.

Das Dach ist als gegeneinander versetzte Pultdach-Holzkonstruktion geplant. Durch den Versatz wird zusätzliches Licht in den Innenbereich der Wohnungen geleitet . Auf dem flach geneigten Dach ist eine kostensparende Blecheindeckung vorgesehen. Das Dach wird für die Nutzung von Sonnenenergie (Photovoltaik) ausgelegt.

Baustelle

Die Anordnung des Baukörpers an der projektierten Stelle hat den Vorteil, dass die Erschliessung des vorhandenen Kaiser´s Einzelhandelsmarktes auch während der Bauzeit nicht behindert wird. Geplant in einem ersten Bauabschnitt ist, dass die Parkplatzanlage mit der Asphalttragschicht (Deckschicht erst nach erfolgtem Ausbau) hergestellt werden kann. Hiermit ist die Erschliessung von der Güterstraße gesichert. Im nächsten Bauabschnitt kann der Grundstücksbereich freigemacht werden, ggf. die Umlegung vorhandener Leitungen im Erdreich durchgeführt und die Baustelle eingerichtet werden. Anschließend kann mit den Hochbauarbeiten begonnen werden. Die Andienung mit Materialien und erforderliche Baustellenparkplätze können an der Güterstraße angeordnet werden. Eine Behinderung des vorh. Einzelhandelsmarktes kann somit minimiert werden.

Bau- und Gebäudedaten

Grundstücksfläche
ca. 2.040 m²
Brutto-Rauminhalt
ca. 8.680 m³

Baukosten

Herstellung
3.124.800,00 €
Gesamtkosten (Kostengruppen 300-400 einschl. MwSt.)
3.215.000,00 €
Neubau einer TK-Lagerhalle, HammahAktuell

Gewerbe & Verwaltung

Neubau einer TK-Lagerhalle, Hammah

in Hammah (Kreis Stade), Hauptstraße 4

Bauherr: EGV Express Stade

Erweiterung des vorhandenen Standortes eines Frischdienst- und GV-Großhandelsunternehmen.

Projektbeschreibung und Baudaten

Neubau einer TK-Lagerhalle · in Hammah (Kreis Stade), Hauptstraße 4

Bauherr
EGV Express Stade
Fachplanung Brandschutz
VSO Brandschutz, Hamm

Die Ziele

Neubau einer TK-Lagerhalle auf dem vorh. Grundstück zur Abdeckung der kompl. Lagerhaltungskette des Großhandelsunternehmens.

Die Lösung

Erarbeitung eines Grundrisskonzeptes mit Erweiterung der Flächen in nördliche Richtung mit direkter Anbindung an die vorhandene Lagerhalle.

Das Grundstück liegt im Gewerbegebiet Mittelsdorf in Hammah. Das Grundstück ist über die Bundesstraße 73 gut an das Fernstraßennetz angebunden.

Der Städtebau

Die Grundstücksausnutzung orientiert sich am gültigen Bebauungsplan. Die Erweiterung bildet den nördlichen Abschluss der bestehenden Hallen. Der Baukörper liegt wegen der Verlade- und Rangierflächen im hinteren Grundstücksbereich.

Baubeschreibung

Der Baukörper teilt sich auf in zwei Zonen:

1. in einen Kommissionierbereich.

2. Ein ca. 9 Meter hohe Tiefkühlbereiche mit Temperaturen um ca. -20° Celsius.

Konstruktion

Die Kommissionier- und Tiefkühlzone wird in Stahlbauweise erstellt mit vorgehängten hochgedämmten Metallpaneelen.

Gestaltung

Die Hauptansicht von der Erschließungsstraße wird bestimmt durch den Verladebereich (Kommissionierung) mit 6 vorgelagerten Loadhäusern. Die Attikahöhen ergeben sich aus den Bebauungsplanvorgaben. Alle weiteren Ansichen folgen der Funktion, sind größtenteils geschlossen und nur durch erforderliche Türöffnungen unterbrochen. Die inneren Unterteilungen/ Zonen werden durch die Regalierung bestimmt.

Bau- und Gebäudedaten

Planung
ab 07.2011
Bauzeit
Grundstücksfläche
ca. 27.160 m²
Nutzfläche
ca. 1.670 m²
Brutto-Rauminhalt
ca. 20.220 m³
Baukosten
Rohbau
k. A.
Erstellung
k. A.
Gesamtkosten
(Kostengruppen 300-400 einschl. MwSt.) k. A.
Energetische Sanierung, DortmundAktuell

Sanierung & Energie

Energetische Sanierung, Dortmund

Ostkirchstraße 22-24, Dortmund-Berghofen

Bauherr: Frau Beate Nürnberger

Energetische Sanierung des Gebäudes Ostkirchstraße 22-24 in Dortmund-Berghofen.

Projektbeschreibung und Baudaten

Energetische Sanierung · Ostkirchstraße 22-24, Dortmund-Berghofen

Bauherr
Frau Beate Nürnberger
Hausverwaltung
gws-WOHNEN Dortmund-Süd eG

Die Ziele

Optimierung und langfristige Senkung der quantitativen Energieverbräuche unter Berücksichtigung des erforderlichen baulichen Aufwandes.

Die Lösung

Die Außenfassade wird komplett mit einem Wärmedämmverbundsystem verkleidet. Die nicht gedämmten Rollladenkästen werden eingedämmt. Die vorhandene Bedachung wird durch Wellplatten erneuert. Zusätzlich werden die Kellerwände und die GeschossdeckenKellergeschossdecke zu den Wohnräumen im Unter- und Erdgeschoss mit einer Wärmedämmung versehen. Einbau einer Dachheizzentrale.

Der Ort

Das Gebäude ist ein Doppel-Mehrfamilienhaus mit zwei Eingängen. Die beiden Häuser haben jeweils neun Wohnungen. Das dreigeschossige Gebäude mit Kellergeschoss liegt parallel zur ostkirchstraße. Beide Haushälften haben einen separaten Eingang.

Der Städtebau

Das Gebäude befindet sich in einer Wohnbausiedlung mit Mehrfamilienhäusern im Stadtteil Dortmund-Berghofen.

Baubeschreibung

Das WDV-System an den Außenwänden hat einschließlich der 16 cm starken Dämmung einen Gesamtaufbau von ca. 18 cm. Als Oberputz wird ein Silikonharzputz ausgeführt. Die massiven Vordächer werden erneuert. Heizkörper und Thermostate werden bei Bedarf ausgetauscht.

Konstruktion

Bei dem Gebäude handelt es sich um eine Massivbauweise. Die Außen- und Innenwände sind aus Mauerwerk und die Geschossdecken aus Stahlbeton ausgeführt.

Gestaltung

Die Außenfassade wird in einem Gelb-Farbton ausgeführt. Die Fensterlaibungen erhalten einen Anstrich im Altweiß-Farbton. Im Bereich der Treppenhäuser wird ein abgetönter Gelb- und im Sockel ein Beige-Farbton verwendet.

Bau- und Gebäudedaten

Planung
Juli-Oktober 2011
Ausführung
ab Mitte April 2012
Geplante Fertigstellung
Juli 2012
Aussenwandfläche
ca. 1.045 m²
Dachfläche
ca. 600 m²
Herstellung
k. A.
Erhöhung Besucherkapazität, Westfalenhallen DoAktuell

Messe, Sport & Flughafen

Erhöhung Besucherkapazität, Westfalenhallen Do

Bauherr: Westfalenhallen Dortmund GmbH

Umbau und Erhöhung Besucherkapazität nach Wegfall des Sechstagerennens in der Westfalenhalle 1.

Projektbeschreibung und Baudaten

Umbau und Erhöhung Besucherkapazität Westfalenhalle 1

Bauherr
Westfalenhallen Dortmund GmbH
Tragwerksplanung
Weyer - Beratende Ingenieure im Bauwesen GmbH, Dortmund
Fachplanung
Löschmann + Partner, Dortmund Bruß & Schwenn, Ing.-Büro für Gebäudetechnik, Dortmund, Ingenieurbüro Deitmer, Hemer

Die Ziele

Bessere Ausnutzung des Halleninnenraumes bei den verschiedenen Veranstaltungen mit und ohne Bühnenaufbau. Verbesserung der Fluchtwege aus dem Innenbereich und den Rängen. Optimierung der einzelnen Garderobenflächen.

Die Lösung

Demontage der nicht mehr benötigten Steilkurven. Umlegung der Bühnentreppe aus dem Untergeschoss zur Innenraumwand, wodurch die Bühne weiter nach hinten verschoben werden kann. Einbau von drei Türportalen für mehr Ausgänge. Entfluchtungserhöhung durch zusätzliche Türen bzw. Verbreiterung vorhandener Türen in der Außenfassade. Schaffung einer neuen Treppe sowie Verbreiterung von vorhandenen Außentreppen für die Rangentfluchtung.

Der Ort

Das Gebäude liegt unmittelbar an der Hauptverkehrsader Bundesstraße B1 der Stadt Dortmund.

Der Städtebau

Das Grundstück der Firma KHS GmbH mit Fertigungshallen und Verwaltungsgebäude befindet sich in einem Industriegebiet der Stadt Dortmund.

B A U B E S C H R E I B U N G s/ K O N S T R U K T I O N

Das Gebäude ist im Halleninnenbereich ein Stahlbeton-Skelettbau mit massiver Ausmauerung und vorgehängten Granitplatten. Auch der Kassenbereich (2. Ausbaustufe) ist ein Stahlbeton-Skelettbau mit massiven Außenwänden und Glasbausteinen sowie massiven Decken in Teilbereichen als Rippendecke mit Estrich.

Bau- und Gebäudedaten

Planung
2010
Ausführung
2011
Nutzfläche Innenraum
3.543,40 m²
Maximale Stehplätze
6.000 Personen
Neubau der Fakultät Sport, RUBAktuell

Messe, Sport & Flughafen

Neubau der Fakultät Sport, RUB

Ruhr-Universität Bochum

Bauherr: BLB NRW, NL Dortmund Emil-Figge-Straße 91 44227 Dortmund

Die Fakultät Sport war bisher auf zwei Standorte verteilt und dort nicht optimal repräsentiert und ausgerüstet.

Projektbeschreibung und Baudaten

Neubau der Fakultät Sport · Ruhr-Universität Bochum

Bauherr
BLB NRW, NL Dortmund Emil-Figge-Straße 91 44227 Dortmund
Generalunternehmer
Peter Rundholz GmbH & Co. KG
Tragwerksplanung
Schürmann Ingenieurgesellschaft, Dortmund
Fachplanung HKS/ELT
IB Dr. Bleiker GmbH, Datteln

Die Ziele

Konzentration der Fakultät auf einen Standort und Nutzung der Synergien.

Die Lösung

Neubau der Fakultät.

Der Ort

Der Neubau befindet sich nördlich des Campus der Ruhr-Universität Bochum, zwischen dem Uni-Hochhaus West und den der Fakultät zugeordneten Sportanlagen "Markstraße".

Der Städtebau

Der Neubau stellt das Verbindungsglied dar zwischen den Sportstätten und dem zukünftigen Gesundheitscampus sowie dem Uni-Hochhaus West.

Baubeschreibung

Der Neubau gliedert sich in drei Hauptebenen. Im Erdgeschoss befinden sich die öffentlichen Bereiche, wie Seminarräume, Bibliothek, studentische Arbeitsplätze und einem zweigeschossigen Hallenbereich für trainingswissenschaftliches Arbeiten. In den beiden Obergeschossen sind die Lehrstühle angeordnet mit den Labor- und Forschungseinrichtungen.

Konstruktion

Das Gebäude wird als Stahlbeton-Skelettkonstruktion erstellt. Der Keller ist ebenfalls eine Betonkonstruktion, das Technikgeschoss erhält eine Stahlkonstruktion.

Gestaltung

Die strenge Achs- und Fassadengliederung baut auf dem Innenausbauraster auf. Alle Fassaden werden als Fensterfassaden erstellt, durch den hohen Glasanteil und der bis zum Erdboden reichenden Fassaden wirkt der Gebäudekörper leicht und transparent. Der nichttransparente Teil der Fassade wird als vorgehängte Faserzementfassade ausgebildet.

Bau- und Gebäudedaten

Ausführung
05.2011 – 03.2012
Bauzeit
7 Monate
Grundstücksfläche
k.A.
Bebaute Fläche
1.660 m²
Brutto-Rauminhalt
22.220 m³
Nutzfläche
3.200 m²

Baukosten

Rohbau
k.A.
Herstellung
k.A.
Gesamtkosten
(Kostengruppen 300-400 einschl. MwSt.) k. A.
Modernisierung des Gäste-WCs, Firma KHS GmbHAktuell

Gewerbe & Verwaltung

Modernisierung des Gäste-WCs, Firma KHS GmbH

Juchostraße 20, 44143 Dortmund

Bauherr: Firma KHS GmbH, Klöckner-Holstein-Seitz

Vergrößerung und Umbau der im Untergeschoss der Verwaltung befindlichen WC-Anlagen sowie Erneuerung des Oberbodenbelages in den beiden Fluren und im Treppenhaus 2.

Projektbeschreibung und Baudaten

Modernisierung des Gäste-WCs im Untergeschoss Verwaltung KHS GmbH · Juchostraße 20, 44143 Dortmund

Bauherr
Firma KHS GmbH, Klöckner-Holstein-Seitz
Tragwerksplanung
Dipl.-Ing. Hans Peter Ebenau

Die Ziele

Neugestaltung und Vergrößerung der vorhandenen WC-Anlagen. Bodenabsenkung in den WC-Anlagen und im Flur 2 um ca. 12 cm. Erneuerung des Oberbodenbelages in den Fluren 1, 2 und im zweiten Treppenhaus.

Die Lösung

Das vorhandene Damen- und Herren-WC wird zusammengelegt und zukünftig als vergrößertes Damen-WC dienen. Das benachbarte Stuhllager wird zum Herren-WC und zu einem Putzmittelraum umgebaut. Der Oberboden in den WC-Räumen und im Flur 2 soll auf das gleiche Niveau wie im Flur 1 abgesenkt werden. Der alte Bodenaufbau im Bereich der geplanten WC-Anlagen und im Flur 2 wird komplett ausgebaut. Die Flurwände werden mit zusätzlichen Fundamenten unterfangen. Die neue Stahlbetonsohle mit Dämmung und Estrich wird dem bereits sanierten Bodenaufbau im Flur 1 angeglichen. Der Oberbodenbelag in den WC-Anlagen und Fluren ist aus schwarzen Naturstein geplant. Die Wandflächen in den WC-Anlagen werden deckenhoch mit großformatigen und hellen Wandfliesen gekleidet. Die Decken werden mit einer Abhang-Akustikdecke und integrierten Deckenleuchten verkleidet. Die WC-Trennwandanlagen sind aus hochwertigen Glas-Trennelementen geplant, die Sanitärobjekte aus hochwertigem Porzellan.

Der Ort

Das Verwaltungsgebäude befindet sich im Areal der Firma KHS GmbH, direkt an der Juchostraße, im Gewerbegebiet Dortmund.

Der Städtebau

Das Grundstück der Firma KHS GmbH mit Fertigungshallen und Verwaltungsgebäude befindet sich in einem Industriegebiet der Stadt Dortmund.

Baubeschreibung

Das Verwaltungsgebäude hat einschließlich Untergeschoss drei Vollgeschosse. Die einzelnen Geschosse werden mit einem Haupttreppenhaus und einem weiteren Treppenhaus erschlossen. Im Untergeschoss befinden sich Büro-, Konferenz- und Nebenräume. In den beiden oberen Geschossen befinden sich Büroräume. Der Zugang zu den Sanitärräumen in den oberen Geschossen erfolgt direkt aus dem Haupttreppenhaus.

Konstruktion

Das Gebäude ist ein Massivbau mit massiven Decken in Kassettenbauweise mit Estrich auf Trennlage.

Gestaltung

Durch Verwendung von hochwertigen und kontrastvollen Materialen bekommen die WC-Anlagen einen modernen und repräsentativen Charakter. Die großformatigen Wandspiegel und moderne Beleuchtung bieten einen angenehmen Aufenthalt.

Bau- und Gebäudedaten

Ausführung
in Planung
Bauzeit
ca. 8 Monate
Nutzfläche
ca. 155 m²
Brutto- Rauminhalt
ca. 43.930 m³

Baukosten

Herstellung
k.A.
Modernisierung Treppenhaus, Firma KHS GmbHAktuell

Gewerbe & Verwaltung

Modernisierung Treppenhaus, Firma KHS GmbH

Juchostraße 20, 44143 Dortmund

Bauherr: Firma KHS GmbH, Klöckner-Holstein-Seitz

Brandschutztechnische und optische Modernisierung des Treppenhauses im Verwaltungsgebäude der Firma KHS GmbH.

Projektbeschreibung und Baudaten

Modernisierung des Treppenhauses Verwaltungsgebäude Firma KHS GmbH · Juchostraße 20, 44143 Dortmund

Bauherr
Firma KHS GmbH, Klöckner-Holstein-Seitz
Tragwerksplanung
Dipl.-Ing. Hans Peter Ebenau

Die Ziele

Neugestaltung und Verbesserung der Belichtung des Treppenhauses, Verbesserung der brandschutztechnischen Situation durch Einbau von Feuerschutztüranlagen und einer Rauchwärmeabzugsanlage. Die Dachflächenfenster der RWA-Anlage dienen zudem auch der natürlichen Belichtung des gesamten Treppenhauses.

Die Lösung

Ausbau und Erneuerung der alten Türanlagen. Einbau von Feuerschutztüranlagen zu den Räumlichkeiten und Rauchschutztüranlagen zu den Fluren. Ausführung einer RWA-Anlage, bestehend aus zwei Dachflächenfenstern. Neugestaltung der Beleuchtung und Einbau von Akustikdecken. Erneuerung des alten Teppichbelages durch einen Natursteinoberbodenbelag. Erneuerung des vorhandenen Treppengeländers durch ein modernes Edelstahlgeländer. Die vorhandenen Wandflächen werden mit einem neuen Putz und hellen Anstrich beschichtet.

Der Ort

Das Verwaltungsgebäude befindet sich im Areal der Firma KHS GmbH, direkt an der Juchostraße, im Gewerbegebiet Dortmund.

Der Städtebau

Das Grundstück der Firma KHS GmbH mit Fertigungshallen und Verwaltungsgebäude befindet sich in einem Industriegebiet der Stadt Dortmund.

Baubeschreibung

Das Verwaltungsgebäude hat einschließlich Untergeschoss drei Vollgeschosse. Die einzelnen Geschosse werden mit einem Haupttreppenhaus und einem weiteren Treppenhaus erschlossen. Im Untergeschoss befinden sich Büro-, Konferenz- und Nebenräume. In den beiden oberen Geschossen befinden sich Büroräume. Der Zugang zu den Sanitärräumen in den oberen Geschossen erfolgt direkt aus dem Haupttreppenhaus.

Konstruktion

Das Gebäude ist ein Massivbau mit massiven Decken in Kassettenbauweise mit Estrich auf Trennlage.

Gestaltung

Durch den Einbau von Dachflächenfenstern und die Erneuerung der Beleuchtung wird das Treppenhaus tagsüber und in den späteren Stunden optimal belichtet und beleuchtet. Als Oberbodenbelag ist ein Naturstein-Belag in Schwarz bzw. Anthrazit geplant. Die rutschfeste Oberfläche des Natursteines ist in den Hauptflächen geflammt. Eingefasst werden die Podest- und Treppenstufen mit einem polierten Randstreifen aus dem gleichen Material. Das neue Edelstahl-Treppengeländer betont den repräsentativen Charakter des Treppenhauses. Die Wandflächen bekommen eine feine Kratzputzoberflächenstruktur und einen hellen Farbton.

Bau- und Gebäudedaten

Ausführung
noch in Planung
Bauzeit
ca. 4 Monate
Brutto-Rauminhalt
ca. 410 m³

Baukosten

Herstellung
k.A.
Brandschutzmaßnahmen Grundschule, HagenRealisiert

Sanierung & Energie

Brandschutzmaßnahmen Grundschule, Hagen

Büddingstraße 49 in Hagen

Bauherr: Gebäudewirtschaft der Stadt Hagen (GWH) Martin-Luther-Str. 12, 58095 Hagen

Sicherung der Rettungswege unter Berücksichtigung des Bestandes in der Grundschule Spielbrink.

Projektbeschreibung und Baudaten

Brandschutzmaßnahmen Grundschule Spielbrink · Büddingstraße 49 in Hagen

Bauherr
Gebäudewirtschaft der Stadt Hagen (GWH) Martin-Luther-Str. 12, 58095 Hagen
Fachplanung Elektro
Ingenieurbüro Hatting + Kuhlmann
Fachplanung Brandschutz
Ingenieurgesellschaft mbH für Brandschutz Löschmann und Partner

Die Ziele

Erstellung eines Maßnahmenkataloges des baulichen und vorbeugenden Brandschutzes und eines detaillierten Flucht- und Rettungswegkonzeptes für die Grundschule Spielbrink sowie eine kurzfristige Umsetzung der Baumaßnahmen ohne Behinderung des Schulbetriebes.

Die Lösung

Für die Grundschule Spielbrink wurde ein Brandschutzkonzept für den baulichen und vorbeugenden Brandschutz mit einem detaillierten Flucht- und Rettungswegkonzept erstellt. Für die Sicherung der Flucht- und Rettungswege wurden mehrere Türanlagen durch neue Feuerschutztüranlagen ersetzt. Der zweite Rettungsweg, der durch mehrere Klassenräume führt, wird mit Fluchttürsicherungsanlagen ausgestattet. Dadurch wird gewährleistet, dass die Klassenräume abgeschlossen und im Notfall durch Betätigung des Nottasters geöffnet werden können. Die Zugangstüren zu Räumlichkeiten mit Brandlasten aus den notwendigen Fluren wurden durch Feuerschutztüren ersetzt. Gemäß Brandschutzkonzept wird eine Alarmierungsanlage mit Signal und Durchsage (Hausalarmierung) installiert. Rettungswege werden mit Rettungswegkennzeichen und Piktogrammen ausgeschildert. Die Umsetzung der Brandschutzmaßnahmen ist in den Sommerferien 2011 geplant.

Der Ort

Die Grundschule Spielbrink besteht aus mehreren Gebäudeteilen: Schulgebäude, Verwaltungstrakt, Einhangs- und Turnhalle. Die Turnhalle und der Verwaltungstrakt sind durch einen Flur verbunden. Die Eingangshalle verbindet den Verwaltungstrakt und das Schulgebäude. Der Verwaltungstrakt ist eingeschossig und unterkellert. Das Schulgebäude ist dreigeschossig und wird aus der Eingangshalle durch zwei separate Treppenhäuser erschlossen. Unter der Eingangshalle befindet sich ein ehemaliger Luftschutzbunker.

Der Städtebau

Die Grundschule Spielbrink befindet sich am Rande des Wohngebietes im Stadtteil Haspe. Der Zugang erfolgt über einen Fußgängerweg von der Büddingstraße.

Baubeschreibung

Gemäß Brandschutzkonzept werden neue Feuerschutztüranlagen zwischen der Eingangshalle und den notwendigen Treppenhäusern eingebaut. Die alten Türanlagen zu dem Bunker und den Abstellräumen aus dem Treppenhaus werden durch Feuerschutz-Stahltüren ersetzt. Die an den notwendigen Flur anschließenden WC- und Putzmittelräume werden ebenfalls durch Feuerschutztüranlagen, jedoch in Holz, ersetzt. Für die leichte Bedienung der Feuerschutztüranlagen durch Grundschulkinder sind Freilaufobentürschließer geplant. Für die Alarmierung im Notfall wird eine Alarmanlage (Hausalarmierung) installiert. Durch die neuen Anlagen können Pausensignale sowie Durchsagen erfolgen. In allen Räumlichkeiten werden neue Lautsprecher angebracht. Für die Alarmierungsanlage und deren Stromversorgung werden zwei separate Technikräume errichtet. Der Verlauf der Flucht- und Rettungswege wird an den Zugängen der Treppen und Ausgänge ins Freie mit batteriehinterleuchteten Rettungswegkennzeichen gekennzeichnet. Die Ausgänge und Türen, im Zuge des Rettungsweges, werden mit Piktogrammen ausgestattet.

Konstruktion

Die Baukörper der einzelnen Bauteile sind überwiegend als Stahlbetonskelettbauten mit Betondecken ausgeführt. Alle Gebäudeteile haben ein Flachdach. Die innenliegenden Räume im Verwaltungstrakt sowie die Umkleideräume vor der Turnhalle werden durch Lichtkuppeln belichtet. Alle anderen Räume werden durch Fassadenfenster belichtet.

Gestaltung

Die Fassadengestaltung der Gebäudeteile bleibt unverändert. Neue Ausgänge sind nicht erforderlich und nicht geplant.

Bau- und Gebäudedaten

Planung
April bis Juni 2011
Ausführung
Sommerferien 2011

Baukosten

k. A.
Errichtung einer Kälteanlage, Westfalenhallen DoRealisiert

Messe, Sport & Flughafen

Errichtung einer Kälteanlage, Westfalenhallen Do

Bauherr: Westfalenhallen Dortmund GmbH

Ersatzbeschaffung einer Kälteanlage mit Optimierung der Betriebskosten.

Projektbeschreibung und Baudaten

Errichtung einer Kälteanlage auf dem Wirtschaftshof

Bauherr
Westfalenhallen Dortmund GmbH
Tragwerksplanung
Weyer - Beratende Ingenieure im Bauwesen GmbH, Dortmund
Fachplanung
Ingenieurbüro Deitmer, Hemer

Die Ziele

Verbesserung der Raumklimatisierung des Kongresszentrums und der Westfalenhalle 1 sowie eine Umstellung von Ammoniak auf FCKW-freies Kältemittel.

Die Lösung

Aufstellung einer Stahlkonstruktion integriert in die Getränkeleergutfläche der Gastronomie.

Der Ort

Wirtschaftshof zwischen Halle 1 und Parkhotel auf dem Gelände der Westfalenhallen.

Baubeschreibung / Konstruktion

Abbruch einer vorgelagerten Wandscheibe von der Trafostation. Errichtung eines 3,77 m hohen Stahlgestells in Rahmenkonstruktion. Hierauf wurden Kältemaschinen mit Schwingungsdämpfer montiert, sowie einer Gitterrostebene von 2,30 x 2,90 m für Wartungsarbeiten mit einer seitlichen ortsfesten Leiter.s

Bau- und Gebäudedaten

Planung
2010
Ausführung
2011
Bauzeit
3 Monate

Baukosten

Herstellung
k.A.
Energetische Sanierung, DortmundRealisiert

Sanierung & Energie

Energetische Sanierung, Dortmund

Unterdelle 16-18 in Dortmund-Bövinghausen

Bauherr: gws-WOHNEN Dortmund-Süd eG

Energetische Sanierung des Gebäudes Unterdelle 16-18 in Dortmund-Bövinghausen.

Projektbeschreibung und Baudaten

Energetische Sanierung · Unterdelle 16-18 in Dortmund-Bövinghausen

Bauherr
gws-WOHNEN Dortmund-Süd eG
Fachplanung HKS
Ingenieurbüro Steden

Die Ziele

Optimierung und langfristige Senkung der quantitativen Energieverbräuche unter Berücksichtigung des erforderlichen baulichen Aufwandes.

Die Lösung

Die Außenfassade wird komplett mit einem Wärmedämmverbundsystem verkleidet. Bei den vorhandenen Kunststoff-Fenstern wird die alte Verglasung durch eine neue Isolierverglasung ersetzt. Die nicht gedämmten Rollladenkästen werden eingedämmt. Die vorhandene Bedachung wird erneuert. Der Dachboden wird zu den darunter liegenden Wohnungen gedämmt. Zusätzlich wird die Kellergeschossdecke zu den Wohnräumen im Erdgeschoss mit einer Wärmedämmung versehen. Einbau einer Dachheizzentrale.

Der Ort

Das Gebäude besteht aus zwei Reihenhäusern, Haus 16 und 18. Die beiden Häuser haben jeweils sechs Wohnungen. Das dreigeschossige Gebäude mit Kellergeschoss liegt senkrecht zur Straße Unterdelle. Beide Haushälften haben einen separaten Eingang.

Der Städtebau

Das Gebäude befindet sich in einer Wohnbausiedlung mit Mehrfamilienhäusern im Stadtteil Dortmund-Bövinghausen.

Baubeschreibung

Das WDV-System an den Außenwänden hat einschließlich der 14 cm starken Dämmung einen Gesamtaufbau von ca. 16 cm. Als Oberputz wird ein Silikonharzputz ausgeführt. Der Klinker-Sockel wird nicht gedämmt und bleibt sichtbar. Die massiven Vordächer und die Balkongeländer werden erneuert. Alte Gasheizthermen werden demontiert und eine neue Dachheizzentrale installiert. Alte Heizkörper werden erneuert. Die neuen Rohrleitungen werden durch die freigewordenen Kamine geführt.

Konstruktion

Bei dem Gebäude handelt es sich um eine Massivbauweise. Die Außen- und Innenwände sind aus Mauerwerk und die Geschossdecken aus Stahlbeton ausgeführt. Der Dachboden ist begehbar und wird für Abstellräume und die neue Heizungstechnik genutzt.

Gestaltung

Die Außenfassade wird in einem Aprikose-Farbton ausgeführt. Die Fensterlaibungen, Balkonflächen und Treppenhäuser erhalten einen Anstrich im Altweiß-Farbton. Im Bereich der Treppenhäuser werden die Fensterbrüstungen wie die Hauptfassade im Aprikose-Farbton gestaltet.

Bau- und Gebäudedaten

Planung
März bis Mai 2011
Ausführung
ab Mai 2011
Geplante Fertigstellung
November 2011
Aussenfläche
ca. 1.026 m²
Dachfläche
ca. 500 m²

Baukosten

k. A.
Modernisierung Hoteltrakt, Westfalenhalle Do. GmbHRealisiert

Messe, Sport & Flughafen

Modernisierung Hoteltrakt, Westfalenhalle Do. GmbH

Strobelallee 41, 44139 Dortmund

Bauherr: Westfalenhallen Dortmund GmbH

Modernisierung eines Hoteltraktes des Best Western in Dortmund. Erneuerung der Aufzugsanlage in diesem Trakt.

Projektbeschreibung und Baudaten

Modernisierungsmaßnahme eines Hoteltraktes · Strobelallee 41, 44139 Dortmund

Bauherr
Westfalenhallen Dortmund GmbH
Tragwerksplanung
Weyer - Beratende Ingenieure im Bauwesen GmbH, Dortmund
Fachplanung
Löschmann + Partner, Dortmund Bruß & Schwenn, Ing.-Büro für Gebäudetechnik, Dortmund, Ingenieurbüro Deitmer, Hemer Kitzig Interior Design GmbH, Lippstadt

Die Ziele

Neugestaltung und Verbesserung des Ambientes in den Zimmern sowie eine Vergrößerung der einzelnen Nassräume. Umlegung des Hauptflures zu den Räumen.

Die Lösung

Entkernung und neue Aufteilung der Räume in drei Etagen einschließlich Erneuerung der Fenster auf der Südseite des Gebäudes.

Der Ort

Das Gebäude liegt unmittelbar neben den Westfalenhallen Dortmund und hat einen direkten Zugang zum Kongresszentrum.

Baubeschreibung / Konstruktion

Das Gebäude ist ein Stahlbeton-Skelettbau mit massiven Außenwänden sowie massiven Decken mit Estrich auf Trennlage. Die Raumtrennung besteht überwiegend aus nichttragenden Leichtbauwänden, hat drei Geschosse, ein Staffelgeschoss und ist unterkellert. Die Süd- und Westseite ist mit einer Metallfassade ausgeführt. Auf der Nordseite ist das Gebäude mit einem Wärmedämmverbundsystem und mineralischem Kratzputz gedämmt. Die einzelnen Geschosse werden mit einem zentral liegenden Treppenhaus und einem Aufzug, welcher um ein Geschoss (Staffelgeschoss) erweitert wird, erschlossen. Die Zimmer werden durch groß dimensionierte Fensterelemente belichtet.

Bau- und Gebäudedaten

Planung
2010
Ausführung
2011
Bauzeit
3 Monate
Brutto-Rauminhalt
4.008,23 m³
Brutto-Geschossfläche
457,87 m³
Nutzfläche
1.062,82 m²

Baukosten

k. A.
Neubau eines Parkplatzes, EGV Unna AGRealisiert

Gewerbe & Verwaltung

Neubau eines Parkplatzes, EGV Unna AG

Unna, Werler Straße 42

Bauherr: EGV Unna AG

Erweiterung des vorhandenen Standortes eines Frischdienst- und GV-Großhandelsunternehmen.

Projektbeschreibung und Baudaten

Neubau eines Parkplatzes · Unna, Werler Straße 42

Bauherr
EGV Unna AG

Die Ziele

Errichtung einer Parkplatzfläche auf einem Grundstück zur Abdeckung des benötigten Stellplatzbedarfes des expandierenden Großhandelsunternehmens.

Die Lösung

Erarbeitung eines Stellplatzkonzeptes mit (insgesamt 76 Stellplätzen) zwei Einfahrten und je ca. 38 Stellplätzen. In Folge der Stellplatzerweiterung wurde die Straßenerweiterung in die Planung einbezogen.

Der Ort

Das Grundstück liegt im Gewerbegebiet Ost in Unna. Das Grundstück ist unmittelbar angebunden an die Bundesstraße 1 und mittelbar an die Autobahnen A1, 2 und 44.

Der Städtebau

Die Grundstücksausnutzung orientiert sich am gültigen Bebauungsplan. Die vorh. Höhenlage wurde aufgenommen.

Konstruktion

Die Stellplatzfläche wurde mit einem offenporigen Pflaster ausgeführt.

Gestaltung

DDie nicht überbaubaren Flächen wurden gärtnerisch angelegt.

Bau- und Gebäudedaten

Planung
12.2009 – 02.2010
Bauzeit
3 Monate
Grundstücksfläche
2.120 m²
Nutzfläche
1.630 m²

Baukosten

Rohbau
k.A.
Herstellung
k.A.
Gesamtkosten
(Kostengruppen 300-400 einschl. MWSt.) k.A.
Errichtung Blockheizkraftwerk, Westfalenhalle Do. GmbHRealisiert

Messe, Sport & Flughafen

Errichtung Blockheizkraftwerk, Westfalenhalle Do. GmbH

im Eissportzentrum

Bauherr: Westfalenhallen Dortmund GmbH

Installation und Einbindung eines Blockheizkraftwerkes in die Heizungsanlage des Eissportzentrums zur Senkung der Energiekosten.

Projektbeschreibung und Baudaten

Errichtung eines Blockheizkraftwerkes · im Eissportzentrum

Bauherr
Westfalenhallen Dortmund GmbH
Fachplanung
Ingenieurbüro Deitmer, Hemer

Die Ziele

Die Erzeugung wirtschaftlichen Stroms mit einem guten Primärenergiefaktor und somit Erzielung einer ganzjährlich preiswerten Grundversorgung.

Die Lösung

Der Bau eines mit Bioerdgas betriebenen Blockheizkraftwerkes im Keller des Eissportzentrums zur Erzeugung von Strom für den Energiebedarf mit gleichsamer Nutzung der anfallenden Heizwärme. Beides wird in das Netz der Westfalenhallen eingespeist. Da auch im Sommer das Eissportzentrum Wärme und Warmwasser benötigt, sind zusätzliche Pufferspeicher vorgesehen. Die Regeltechnik erfolgt über die vorhandene Regelanlage.

Der Ort

Integration und Schaffung eines Heizraumes im Untergeschoss des Eissportzentrums mit einer Außentür und Anbindung an die Strobelallee.

Baubeschreibung / Konstruktion

Errichtung eines Aufstellraumes, bestehend aus F90-Mauerwerkswänden und einer Stahlbetondecke. Der Raum erhält nach außen hin eine doppelflügelige Lamellentür. Einbau eines Blockheizkraftwerkes für Erdgas, welches eine elektrische Leistung von 50 kW und eine thermische Leistung von 84 kW als funktionsfertige Einheit erhält. Die Betriebsstundenzahl des Blockheizkraftwerkes beträgt ca. 7.000 Stunden pro Jahr.

Bau- und Gebäudedaten

Planung
2009
Ausführung
2010
Bauzeit
3 Monate
Baukosten
210.000 €
Errichtung Photovoltaikanlage, Helmut-Körnig-Halle, DortmundRealisiert

Messe, Sport & Flughafen

Errichtung Photovoltaikanlage, Helmut-Körnig-Halle, Dortmund

Strobelallee 40, Dortmund

Bauherr: Dortmunder Energie- u. Wasserversorgung mbH (DEW21)

Errichtung einer Photovoltaikanlage südlich der Helmut-Körnig-Halle unter der Voraussetzung die Dachflächen der Helmut-Körnig-Halle nicht zu belasten.

Projektbeschreibung und Baudaten

Errichtung einer Photovoltaikanlage · Strobelallee 40, Dortmund

Bauherr
Dortmunder Energie- u. Wasserversorgung mbH (DEW21)
Tragwerksplanung
Ingenieurbüro Berger & Berger, Lünen

Die Ziele

Maximale Ausnutzung der Fläche an der Südseite der Helmut-Körnig-Halle für die Bereitstellung einer neuenPhotovoltaikanlage.

Die Lösung

Eine frei tragende Stahlkonstruktion, die zwar oberhalb der Dachflächen der Helmut-Körnig-Halle hinausragt, jedoch diese nicht berührt, Gewählt wird eine Konstruktion, deren erste Stützenreihe an der Grenze der Zuwegung zu den Nottreppen angeordnet ist und deren zweite Stützenreihe an der Hallenwand. Die sich auf den Stützenreihen befindlichen Träger kragen ca. 4 m über die Dachflächen der Helmut-Körnig-Halle hinaus. Das Dach wird mit insgesamt 846 Photovoltaikmodulen belegt. Die vorhandenen Fluchttreppen bleiben auch weiterhin ohne Einschränkung nutzbar und werden nicht mit Modulen überdeckt. Eine optimale Schrägstellung der Module von 35° wird erzielt.

Der Ort

Abgeböschte, mit Bodendeckern bepflanzte Grünzone zwischen der Helmut-Körnig-Halle und dem Aussentrainingsgelände.

Baubeschreibung / Konstruktion

Die Tragkonstruktion der Anlage besteht aus zwei Stützenreihen mit jeweils 18 Stützen, durch einen Träger IPE 330 verbunden.

Die erste Stützenreihe steht auf bis zu 3 m tiefen Einzelfundamenten. Die zweite ist direkt an der Außenwand der Helmut-Körnig-Halle befestigt. In Teilbereichen sind unterseitig Windberbände angeordnet. Auf den Trägern, horizontal verlegt, befinden sich Stahlpfetten, die gleichzeitig als Unterkonstruktion für die Photovoltaikmodule verwendet werden. Da die Dachflächen der Helmut-Körnig-Halle eine harte Bedachung aufweisen, kann auf eine Sicherung der Fläche gegen tropfendes Material verzichtet werden. Die Gesamtlänge beträgt ca. 110 m.

Bau- und Gebäudedaten

Planung
2009
Ausführung
2010
Bauzeit
~ 4 Monate
Fläche Photovoltaikanlage
~ 1.400 m²
Länge
~ 110 m
Höhe
~ 14,50 m
Leistung
177,600 kWp

Baukosten

voraussichtlich 900.000 €
Gesamtkosten
(Kostengruppen 300-400 einschl. MWSt.) k.A.
Energiesanierung GS Kleine Kielstraße, Stadt DortmundRealisiert

Sanierung & Energie

Energiesanierung GS Kleine Kielstraße, Stadt Dortmund

Grundschule Kleine Kielstraße

Bauherr: Städtische Immobilienwirtschaft, Stadt Dortmund

Energiesanieung an einer Grundschule in Dortmund. Ausführung einer Aussendämmung einschließlich Austausch aller Außenfensterbänke.

Projektbeschreibung und Baudaten

KP II-Baumaßnahme, Energiesanierung · Grundschule Kleine Kielstraße

Bauherr
Städtische Immobilienwirtschaft, Stadt Dortmund
Fachplanung
Ingenieurbüro Düffel, Dortmund

Die Ziele

Engergieeinsparungen durch Dämmung des Außenmauerwerkes.

Die Lösung

Die Aussendämmung wird als ein Wärmedämmverbundsystem mit einem mineralischen Kratzputz ausgeführt. Die vorhandenen Kunststoff-Fenster entsprechen der gültigen Norm und werden nicht ausgetauscht.

Der Ort

Die Grundschule befindet sich in Dortmund, Stadtteil Innenstadt in der Kleinen Kielstraße.

Der Städtebau

Auf der Kleinen Kielstraße findet man vorwiegend halboffene und geschlossene Bauweisen. Mit dem Neubau wurde die Randbebauung aufgegriffen und fortgeführt, um mit einer abschließenden Giebelseite einen Abschluss zu finden.

Das Gebäude der Grundschule besteht aus einem Hauptgebäude mit zwei rechts und links anschließenden, spiegelbildlichen Flügeln mit Keller, Erd-, 1. und 2. Ober- und Dachgeschoss.

Baubeschreibung

Das Schulgebäude mit 3 Vollgeschossen, einem ausgebauten Dachgeschoss mit einem Untergeschoss ist bis auf eine Teilfläche am Sockel komplett eingedämmt worden. Ein Teil des Basaltsockels zur Straßenseite wurde aus ausführungstechnischen und optischen Gründen nicht gedämmt.

Die Vorsprünge an der Fassade sowie die alten Fensterbänke werden vor den Dämmarbeiten zurückgebaut.

Die teilweise geschwungene Giebelwandabdeckungen wird dem neuen Fassadenaufbau angepasst und erneuert. Zudem wird der größte Teil der Regenfallrohre erneuert. An allen Fenstern werden neue Aluminium-Fensterbänke angebracht.

Die Fassaden werden in einem hellen Farbton ausgeführt. Zurückliegende Gebäudeteile erhalten einem dunkleren Farbton. Der Sockel ist ebenfalls mit einem dunklen Farbton von der Hauptfläche abgesetzt.

Konstruktion

Bei diesem Schulgebäude handelt es sich um ein Massivbau aus dem Baujahr 1906. Der Baukörper wurde in Massivbauweise mit Ziegel-Mauerwerkswänden und Eisenbeton-Decken und Balkenkonstruktion ausgeführt. Über dem Dachgeschoss wurden Holz-Balkendecken auf Eisenbetonbalken und Rahmen eingebaut.

Um 1970 wurde wegen der Hochhausbebauung an der Bornstraße der Westflügel abgerissen, der Haupteingang an der Kleinen Kielstraße geschlossen und zu Nutzräumen im Erd- und Kellergeschoss umgebaut. Der Eingang erfolgt nun über den Durchgang im Ostflügel im Treppenhaus 1 bzw. über den hofseitigen Zugang zum Treppenhaus 2 im ehemaligen Hauptbau.

Gestaltung

Das Aussehen wird durch die hellen Putzfassaden und dem farbig abgesetzten Sockel bestimmt.

Bau- und Gebäudedaten

Planung
März 2009 – April 2010
Bauzeit
13 Monate
Nettogrundrissfläche
ca. 3.498 m²
Aussenwandfläche
1.894 m²
Gebäudevolumen
12.037,1 m³

Baukosten

Rohbau
514.478,00 €
Haustechnik
6.694,00 €
Gesamtkosten
(Kostengruppen 300-400 einschl. MWSt.) 521.172,00 €
Energiesanierung Albrecht-Brinkmann-GS, Stadt DortmundRealisiert

Sanierung & Energie

Energiesanierung Albrecht-Brinkmann-GS, Stadt Dortmund

Albrecht-Brinkmann-Grundschule, Münsterstraße 138-140, 44145 Dortmund

Bauherr: Städtische Immobilienwirtschaft, Stadt Dortmund

Energiesanierung und Instandhaltungsmaßnahmen an der Albrecht-Brinkmann-Grundschule in Dortmund.

Projektbeschreibung und Baudaten

KP II-Maßnahme, Energiesanierung · Albrecht-Brinkmann-Grundschule · Münsterstraße 138-140, 44145 Dortmund

Bauherr
Städtische Immobilienwirtschaft, Stadt Dortmund
Tragwerksplanung
Ingenieurbüro Düffel, Dortmund
Fachplanung HKS
Ingenieurbüro Rüschenschmidt, Dortmund
Fachplanung Elektro
Kleinmann Engineering, Dortmund

Die Ziele

Optimierung und langfristige Senkung der quantitativen Energieverbräuche unter Berücksichtigung des erforderlichen baulichen Aufwandes und Verbesserung bzw. Umgestaltung der Räumlichkeiten.

Die Lösung

Die Außenfassaden der Gebäudeteile B, C und D werden komplett mit einem Wärmedämmverbundsystem verkleidet. Die Heizungsanlage wird optimiert und die alten Heizkörper durch neue ersetzt. Zudem erhalten die Klassenräume eine neue Beleuchtung. Die Fensteranlagen an den Ost- und Südfassaden werden mit einem elektrisch bedienbarem Raffstorensystem versehen. Alle Klassenraumfenster werden durch neue Kunststoff-Fenster ersetzt.

Alle WC-Anlagen werden kernsaniert, das alte Abwassersystem erneuert.

Der Ort

Die Gebäude der Albrecht-Brinkmann-Grundschule bestehen aus vier aneinanderliegenden 3-geschossigen Gebäudeteilen A, B, C und D. Davon gehören die Bauteile B, C und D zum Altbau der ehemaligen Volksschule Uhlandstraße aus den Jahren 1955/ 56. Der V-förmige Anbau ist Anfang der 90-er Jahren errichtet worden. Dieser wird bei der Energiesanierung nicht weiter betrachtet, da er aufgrund seiner guten energetischen Qualität und seiner geringen Abnutzungserscheinungen kaum Verbesserungsbedarf aufweist.

Der Städtebau

Auf der Münsterstraße findet man vorwiegend halboffene und geschlossene Bauweise vor. Mit dem Neubau wurde die Randbebauung aufgegriffen und fortgeführt, um mit einer abschließenden Giebelseite einen Abschluss zu finden.

Das Gebäude der Grundschule besteht aus einem Hauptgebäude und zwei rechts und links anschließenden, spiegelbildlichen Flügeln mit Keller, Erd-, 1. und 2. Ober- und Dachgeschoss.

Baubeschreibung

Das WDVS-System an den Aussenwänden hat einen Gesamtaufbau, einschl. der 16 cm starken Dämmung, von ca. 18 cm. Als Oberputz wird ein Silikonharzputz ausgeführt. Der Sockel bzw. das Untergeschoss ist in einem dunkleren Farbton und in Glattputz geplant. Die alten Klassenraumfenster werden durch neue Kunststoffelemente mit einem U-Wert Ug: 1,1 W/m2 K ausgetauscht. Zudem bekommen die Fensteranlagen an den Süd- und Ostfassaden einen aussenliegenden Sonnenschutz. Alle Fensterbänke werden ebenfalls durch neue Alu-Fensterbanksysteme ersetzt.

Die alten Haupteingangstüren erhalten neue Alu-Türelemente. Anstatt der Klingel an der Haupttür wird eine moderne Sprechanlage installiert. Alle alten Heizkörper im Gebäude werden ausgetauscht. Die Regeltechnik der Heizungsanlage wird optimiert und minimiert somit den Heizverbrauch.

Die neue Klassenraumbeleuchtung erhält eine Steuerung über moderne Präsenzmelder und in Abhängigkeit der Sonneneinstrahlung.

In den alten WC-Anlagen der Bauteile B und D werden die Wand- und Bodenbeläge komplett entfernt und durch neue Wand- und Bodenfliesen ersetzt.

Alle Sanitärgegenstände inklusive der Wasser- und Abwasserleitungen werden erneuert.

Die Wandflächen in den Klassenräumen, Fluren und Treppenhäusern erhalten einen neuen Anstrich.

Zudem werden in den Betreuungsräumen im Untergeschoss die alten, teilweise beschädigten, Glasbausteine entfernt und durch ein massives Mauerwerk mit neuen Kunstoff-Fensterelementen ausgeführt. Alle unter der Decke befindlichen Rohrleitungen sind mit einer Kassettendecke und integrieten Leuchtelementen verkleidet.

Konstruktion

Die Baukörper der einzelnen Bauteile sind überwiegend als Stahlbeton-Skelettbauten mit freitragenden Rippendecken auf Unterzügen und mit Wandaufachungen aus Gitterziegeln mit Spaltklinkerverblendung ausgeführt. Teilweise sind Stahlbetonstützen der tragenden Elemente mit umlaufenden Beton? zwischen den zurückliegenden Fenstern vor die Klinkerfassade geführt. Die Außenwände im Untergeschoss wurden in 36,5 cm Ziegelmauerwerk, im sichtbaren Bereich mit Spaltklinkerverblendung ausgeführt. Die geneigte Dachkonstruktion ist oberhalb der Obergeschossdecke zwischen den auskragenden Stahlbetongesimsen frei gespannt.

Gestaltung

Das Aussehen wird durch eine helle Fassaden mit einem Silikonharzputz und einem farbig abgesetzten Sockel bestimmt. Der Farbton ist an die Klinkerfassade des Bauteils A angepasst.

Bau- und Gebäudedaten

Planung
Mai 2009 – Juli 2009
Ausführung
ab Juli 2009
Geplante Fertigstellung
Juni 2010
Gebäudevolumen
11.126,00 m³
Aussenwandfläche
2.330,00 m²
Nettogrundfläche
2.671,00 m²

Baukosten

Rohbau
ca. 800.000 €
Haustechnik
ca. 200.000 €
Innenausbau
ca. 310.000 €
Haustechnik Instandhaltung
ca. 150.000 €
Gesamtkosten Energiesanierung
1.066.000 €
Gesamtkosten
(Kostengruppen 300-400 einschl. MWSt.) 1.030.000 €
Fassadensanierung Ordalweg, DortmundRealisiert

Sanierung & Energie

Fassadensanierung Ordalweg, Dortmund

in Dortmund-Brackel

Bauherr: gws-WOHNEN Dortmund-Süd eG

Die im Jahre 1968 errichteten Gebäude energetisch zu verbessern und die Fassade den heutigen Anforderungen anzupassen. Die bisher unauffälligen Eingänge sollen nach der Neugestaltung aufgewertet werden und die gesamte Wohnanlage in ein durchgängiges Gesamtkonzept eingebunden sein.

Projektbeschreibung und Baudaten

Sanierung der Fassade Ordalweg 2-6 und 15-21 · in Dortmund-Brackel

Bauherr
gws-WOHNEN Dortmund-Süd eG
Tragwerksplanung
Ingenieurbüro BILD - BEYER, Essen
Fachplanung
Ingenieurbüro Dipl.-Ing. H.-J. Weigt, Dortmund

Die Lösung

Nach der Erstellung einer neuen Wärmebedarfsberechnung wird ein neuer Fassadenaufbau entwickelt. Neben der Energieeinsparung liegt der Schwerpunkt auf der Gestaltung der äußeren Fassade.

Der Ort

Bei dem Projekt handelt es sich um zwei 6-geschossige Wohnblöcke mit insgesamt 102 WE in Dortmund-Brackel.

Der Städtebau

Die vorhandenen, nicht gedämmten Aluminium-Fenster aus den 60‘er Jahren wurden durch neue Kunststoff-Fenster ersetzt. Die vorhandene Waschbetonfassade bleibt als Unterkonstruktion erhalten und erlangt durch zusätzliche Maßnahmen wie Dämmung und neuen Fassadenplatten, den heute energetischen Stand. Das Dach und auch das Kellergeschoss wird mit einer zusätzlichen Wärmedämmung versehen. Die durch die seitlichen Paneele gestaltete Bandfassade wird durch eine Lochfassade ersetzt

Baubeschreibung

Die neue Maßnahme umfasst die Dämmung des gesamten Gebäudes einschließlich Dach und Kellergeschoss. Neben der Erneuerung der Fenster werden auch die Haustüranlgen ersetzt. In Ihnen befinden sich die neuen Briefkastenanlagen. Die gesamten Aussenanlagen werden überarbeitet, Baumgruppen ausgelichtet und teilweise gefällt. Die Garagendächer mit Rosen bepflanzt und allgemeine Anlagen, wie Müllboxen, Spielplätze und Sitzgruppen neu gestaltet (ersetzt bzw. überarbeitet). Die Vorgärten erhalten eine Bepflanzung heimischer Bäume und Sträucher.

Konstruktion

Die Konstruktion der vorhandenen Aussenwände bestand aus einer 18 cm starken Betonwand, darauf 4 cm Dämmung, einer Luftschicht sowie einer 8,5 cm starken Waschbetonplatte. Der neue Aufbau aus unverändertem Bestand sowie einer zusätzlichen 12 cm Dämmung, einer Unterkonstruktion mit Luftschicht und einer Alucobond-Fassadenplatte. In Verbindung mit den neutralen weißen Fassadenplattenelementen werden auch bewusst farbige Elemente eingesetzt. Die Farben bestehen aus dem Spektrum des Regenbogens. Ausgehend von Block 1 in Richtung Block 2 sind die Farben den Spektralfarben angepasst. Jedes Treppenhaus erhält als unterste Farbe die Grundfarbe und wird nach oben hingehend jeweils um Nuancen aufgehellt. Die Eingangsportale, aus Betonmassivteilen, werden vor die vorhandenen Treppenhäuser gesetzt. Die unterschiedlich langen Seitenteile sollen eine einladende Wirkung des Eingangs erzielen.

Die Kaltdachflächen sind mit zusätzlichem Dämmmaterial ausgeblasen.

Unterhalb der Kellerdecke wird eine 8 cm starke Dämmung aufgebracht.

GESTALTUNG

Kunststoff-Fenster:

weiß

Fassadenplatte:

hell

Giebel und Hauseingänge:

farbige Platten

Eingangsgewände:

Beton, hellgrau gestrichen

Türanlage:

Alu, weiß

Bau- und Gebäudedaten

Planung
03.2009 – 06.2009
Ausführung
07.2009 – 05.2010
Bauzeit
9 Monate
Fassadenfläche
~ 6.500 m²

Baukosten

k. A.
Gesamtkosten
(Kostengruppen 300-400 einschl. MwSt.) ~ 2.500.000,00 €
Neubau einer Lagerhalle, Herford, EGV Unna AGRealisiert

Gewerbe & Verwaltung

Neubau einer Lagerhalle, Herford, EGV Unna AG

in Herford, Gewerbegebiet, RÖntgenstraße

Bauherr: EGV Unna AG

Entwicklung eines Logistik-Standortes für ein Frischdienst- und GV-Großhandelsunternehmen

Projektbeschreibung und Baudaten

Neubau einer Lagerhalle mit BÜrotrakt · in Herford, Gewerbegebiet · RÖntgenstraße

Bauherr
EGV Unna AG
Tragwerksplanung
HSW Ingenieure
Fachplanung
VSO Brandschutz

Die Ziele

Wirtschaftliche Ausnutzung des vorh. Grundstückes unter Berücksichtigung der Prozessketten des Großhandelsunternehmens.

Die Lösung

Erarbeitung eines Grundrisskonzeptes mit Kommissionierflächen sowie Lagerhallen mit Tiefkühlzone und einem angegliederten Bürotrakt.

Der Ort

Das Grundstück liegt in dem neu erschlossenen Industrie- und Gewerbegebiet im ländlich geprägten Herford-Elverdissen. Das Gebiet ist unmittelbar angebunden an die Autobahn A2, Dortmund-Berlin.

Der Städtebau

Für das Industrie- und Gewerbegebiet liegt ein gültiger Bebauungsplan vor, dessen Vorgaben für die Bebauung bindend sind. Das Gebäude reiht sich in eine Kette von Gewerbebauten ein. Die inneren Funktionen der einzelnen Gebäudeflächen werden nach aussen abgebildet uns sind in den Ansichten ablesbar. Die Baukörper sind weit in das Grundstück hineingeschoben, um einer Verlade- und Rangierfläche auf dem Grundstück Raum zu geben. Der 3-geschossige Bürotrakt ist südlich an den Hallenbereich angedockt. Die Höhe des Bürotraktes wurde auf die Höhe des angeschlossenen Kommissionierbereiches abgestimmt.

Baubeschreibung

Der Hauptbaukörper, der Lagerbereich, ist untergliedert in einen ca. 7 Meter hohen Kommissionierbereich und drei, ca. 10 Meter hohe Kühlbereiche mit unterschiedlichen Klimazonen (von +6 bis -20° Celsius). Die Kühlbereiche sind flexibel nutzbar, und können miteinander verbunden werden. Im nordwestlichen Bereich schließt ein Getränkelager mit technischen Funktionsflächen an.

An den Kommissionierbereich gliedert sich der 3-geschossige Bürotrakt an, in dem sich im Erdgeschoss die Büroflächen mit dem Lagerbüro befindet. Im Obergeschoss sind die benötigten Sozialräume sowie ein Seminarbereich angeordnet. Im Kellergeschoss befindet sich der Technikbereich.

Konstruktion

Die Kommissionier- und Lagerzone wird in Stahlbauweise erstellt, mit vorgehängten hochgedämmten Metallpaneelen. Der Bürotrakt wird in Mauerwerksbau mit Stahlbetondecken ausgebildet. Die Fassade erhält aus energetischen Aspekten ein Wärmedämmverbundsystem.

Gestaltung

Die Hauptansicht von der Erschließungsstraße wird bestimmt durch den Verladebereich (Kommissionierung) mit 10 vorgelagerten Loadhäusern sowie dem deutlich abgegrenzten Bürotrakt mit Putzflächen in Firmenfarben. Durch große Fensteröffnungen fällt viel Licht in die Büros, die Verladezone kann zudem gut überwacht werden. Die Attikahöhen des Büro- und Verladebereiches wurde aufeinander abgestimmt. Die Südansicht des Bürobereiches ist durch eine Lochfassade charakterisiert, durch die die dahinterliegende Funktion ablesbar ist (Büroräume). Auf der Nordseite sind die Lagerhallen in ihrer Tiefe gestaffelt, um sich der Grundstücksform anzupassen und um die großen Ansichtsflächen optisch zu gliedern. Die übrigen Ansichen sind funktionsbedingt geschlossen und nur durch erforderliche Türöffnungen unterbrochen.

Bau- und Gebäudedaten

Ausführung
ab 11. 2009
Bauzeit
Grundstücksfläche
5.781 m²
Bebaute Fläche
2.856 m²
Brutto- Rauminhalt
24.090 m².
Nutzfläche Büro
295 m²
Nutzfläche Halle
2.352 m²

Baukosten

Rohbau
k.A.
Herstellung
k.A.
Gesamtkosten
(Kostengruppen 300-400 einschl. MWSt.) k.A.
Neugestaltung Büroflächen, Dt. Annington Verwaltungs GmbHRealisiert

Gewerbe & Verwaltung

Neugestaltung Büroflächen, Dt. Annington Verwaltungs GmbH

Bauherr: Deutsche Annington Verwaltungs GmbH, Bochum

Errichtung von Großraumbüros zur Zentralisierung des Customer-Care-Centres.

Projektbeschreibung und Baudaten

Neugestaltung der Büroflächen

Bauherr
Deutsche Annington Verwaltungs GmbH, Bochum
Fachplanung
Kleinmann Engineering
Fachplanung Brandschutz
Ingenieurbüro v. Spiess & Schäfer, Dortmund

Die Ziele

2 vorhandene Einzelbüroflächen zu Großraumbüros „Open Space“ umwandeln.

Die Lösung

Auflösung der kleinteiligen Büroflächen und die Integration der Flure, um die Bürofläche zu maximieren und zu großflächigen Aufteilungen zu gelangen.

Der Ort

Deutsche Annington, Haus 2, 1.+ 2. OG, Bochum

Baubeschreibung

Die Infrastruktur der Geschosse, wie Aufzüge, Treppenhäuser und WC-Anlagen blieben unverändert In Abstimmung mit dem Brandschutzkonzept wurden neue Brand- und Rauchabschnitte geschaffen. Die sind in den ehemaligen Flurbereichen befindlichen Versorgungstrassen wurden als Deckenkänale abgehängt. Die gesamten Bürodecken wurden mit schallhemmenden Deckenplatten verkleidet. Die Großraumbüros wurden durch die Neumöblierung und den Einbau von Feedback- und Besprechungszonen strukturiert.

Planungsdaten

Planung
2008
Ausführung
2009
Bauzeit
3 Monate
Nutzfläche
2.800 m²

Baukosten

k. A.
Gesamtkosten
(Kostengruppen 300-400 einschl. MwSt.) k. A.
Neubau eines Geschäftshauses, UnnaRealisiert

Gewerbe & Verwaltung

Neubau eines Geschäftshauses, Unna

Ostring 31

Bauherr: Christian und Matthias Heumann

Errichtung eines Gewerbeobjektes mit Wohnungen in Unna, Ostring 31.

Projektbeschreibung und Baudaten

Neubau eines Geschäftsobjektes in Unna · Ostring 31

Bauherr
Christian und Matthias Heumann
Tragwerksplanung
Ingenieurbüro Geldmacher
Fachplanung
Ingenieurbüro Rüschenschmidt

Die Ziele

Schließen der Baulücke am Ostring auf dem ehemaligen Parkplatz der Stadtsparkasse.

Die Lösung

Weiterführung der Bebauung durch einen 2-geschossigen Baukörper + Attikageschoss mit integrierter Tiefgarage.

Der Ort

Das Gebäude liegt unmittelbar an der Hauptverkehrsader der Stadt Unna, am Ostring. Im Osten schließt das Grundstück an die Bebauung des Burgringes an.

Der Städtebau

Das Gebäude wird in der Straßenbebauung weitergeführt. Auf dem zurückgesetzten Attikageschoss wird ein Runddach mit Zinkblechverkleidung vorgesehen. Die Parkplatzlösung wird durch eine Tiefgarage im Untergeschoss gelöst. Weitere Einstellplätze befinden sich oberirdisch.

Baubeschreibung

Das 2-geschossige Gebäude mit Staffelgeschoss ist unmittelbar am Bürgersteig des Ostringes angesiedelt. Die unteren Etagen werden durch Arztpraxen bzw. Verwaltungsräume genutzt. Im Attikageschoss werden Wohnungen mit einem erhöhten Komfort angeordnet. Das Gebäude besticht durch die zurückhaltende Materialwahl und schlichte Fassadengestaltung. Eine vertikale Betonung der Fensterbänder und das horizontal gegliederte Treppenhaus betonen die Fassade. Das zurückliegende Attikageschoss mit seinem gebogenen Dach und seiner horizontalen Blechverkleidung geben dem Baukörper den entscheidenden Akzent.

Konstruktion

Zu der Straße Ostring wird das Gebäude im Untergeschoss durch einen Verbau gesichert. Das Untergeschoss erhält Stahlbetonwände und eine Stahlbetonsohle. Im Geschoss befindet sich die Tiefgarage. Das Erd- und Obergeschoss werden in Massivbauweise hergestellt. Kalksandsteinmauerwerk mit einem Wärmedämmputz und mineralischem Kratzputz. Das Staffelgeschoss ist eine Holzkonstruktion Vollständerwerk mit einer horizontalen Aluwelle. Alle Fenster erhalten einen außenliegenden Sonnenschutz. Zum Ostring erhält die Fassade einen erhöhten Schallschutz.

Gestaltung

Die Fassade bleibt zurückhaltend und erhält durch das zurückliegende Attikageschoss seine akzentuelle Wirkung. Das Wärmedämmsystem wird durch Fassadenplatten auf der Ostseite bzw. in den Bereichen des Treppenhauses an der Westseite aufgelockert.

Bau- und Gebäudedaten

Ausführung
k.A.
Bauzeit
k.A.
Grundstücksfläche
k.A.
Bebaute Fläche
k.A.
Brutto- Rauminhalt
k.A.
Nutzfläche Wohnung
k.A.
Nutzfläche Verwaltung/Praxen
k.A.

Baukosten

Rohbau
k.A.
Herstellung
k.A.
Gesamtkosten
(Kostengruppen 300-400 einschl. MWSt.) k.A.
Modernisierung eines Büro- und Geschäftshauses, EssenRealisiert

Gewerbe & Verwaltung

Modernisierung eines Büro- und Geschäftshauses, Essen

Huyssenallee 105, 45128 Essen

Bauherr: Volkwohl Bund Lebensversicherung a.G.

Modernisierung eines Büro- und Geschäftsgebäudes in Essen. Erneuerung der Dachbedachung und Neugestaltung der Außenfassade. Erneuerung der Aufzugsanlage und Neubau eines Unterfluraufzuges.

Projektbeschreibung und Baudaten

Modernisierungsmaßnahme eines Büro- und Geschäftshauses · Huyssenallee 105 · 45128 Essen

Bauherr
Volkwohl Bund Lebensversicherung a.G.
Tragwerksplanung
Engels Ingenieure GmbH, Dortmund
Fachplanung
Kleinmann Engineering, Dortmund, Ing.-Büro Einhaus, Bochum, Schürmann – Kindmann + Partner, Dortmund, Ing.-Büro Buchholz, Dortmund

Die Ziele

Neugestaltung und Verbesserung der Behaglichkeit in den Büroräumen. Erhöhung der Attraktivität des Standortes Huyssenallee 105. Energieeinsparung durch Eindämmung der Gebäudehülle und Installation einer modernen Heizungs- und Kühlanlage.

Die Lösung

Entkernung und Neugestaltung der Büroräume in den Obergeschossen. Neugestaltung der Außenfassade einschließlich Erneuerung der Schaufenster im Erdgeschoss und der Fenster in den Obergeschossen. Ausführung einer gedämmten und hinterlüfteten Natursteinfassade.

Der Ort

Das Gebäude liegt unmittelbar an der Hauptverkehrsader der Stadt Essen, am Der Standort des Gebäudes liegt in der Essener Innenstadt, direkt an der Straßenkreuzung Hohenzollernstraße und Huyssenallee. An beiden Straßenseiten schließt das Gebäude gleich an der benachbarten Wohnbebauung an. Der Haupteingang liegt an der Straßenseite Huyssenallee.

Der Städtebau

Das Gebäude befindet sich an der Straßenkreuzung und verbindet somit die 4- bis 5-geschossige Wohnbebauung an den Straßen Huyssenallee und Hohenzollernstraße.

Baubeschreibung

Das Wohn- und Geschäftshaus hat 5 Vollgeschosse (Erd- bis 4. Obergeschoss), einen Spitzboden und ist unterkellert. Die einzelnen Geschosse werden mit einem zentral liegenden Treppenhaus und einem Aufzug erschlossen. Im 1. bis 4. Obergeschoss befinden sich Büroräume mit 1- bzw. 2-Mieter-Varianten in der jeweiligen Etage. Die lichte Raumhöhe der Büroräume beträgt ca. 2,8 m. Die größte Büroeinheit hat eine Fläche von ca. 327,5 m² und nimmt eine gesamte Etage ein.

Im Erdgeschoss befinden sich 2 Geschäfte mit einem zentralen Sanitärbereich und direkten Zugängen von den Hauptstraßen.

Auf der Westseite wird das vorhandene Außenmauerwerk im 4. Obergeschoss durch eine Leichtfassade ersetzt und nach außen hin versetzt.

Im Untergeschoss befinden sich Technik- und Lagerräume sowie ein separater Müllsammelraum mit einem Mülltonnenaufzug.

Konstruktion

Das Gebäude ist ein Stahlbeton-Skelettbau mit massiven Außenwänden sowie massiven Decken in Rippenbauweise mit Estrich auf Trennlage. Die Raumtrennung besteht überwiegend aus nicht tragbaren Leichtbauwänden. Die Süd- und Westseite ist mit einer Natursteinfassade ausgeführt. Auf der Innenhofseite ist das Gebäude mit einem Wärmedämmverbundsystem und mineralischem Kratzputz gedämmt. Das Walmdach hat eine Dachpfannenbedachung und einen Dachüberstand von ca. 90 cm.

Gestaltung

Die helle und schlichte Fassadengliederung mit den als Fensterband zusammengefassten Fensteröffnungen heben das Gebäude besonders hervor. Der Sockel im Erdgeschoss ist als Kontrast in einem anthrazitähnlichen Farbton ausgeführt. Zudem wird der Hauptzugang durch den hellen Farbton der Natursteinfassade gekennzeichnet. Die hohen Büroräume werden durch die groß dimensionierten Fensterelemente hervorragend belichtet. Im Zusammenhang mit den hellen Raumfarbtönen und dem Textilbelag ergibt sich ein freundlicher und angenehmer Raumeindruck.

Bau- und Gebäudedaten

Ausführung
03.2009 – 10.2009
Bauzeit
8 Monate
Grundstücksfläche
ca. 494 m²
Bebaute Fläche
587 m²
Brutto- Rauminhalt
8.815,19 m³
Brutto-Geschossfläche
2.976,30 m²
Nutzfläche
2.170,62 m²

Baukosten

Herstellung
(Kostengruppen 300-400 einschl. MwSt.) k.A.
Terminal-Erweiterung West, Dortmund Airport 21Realisiert

Messe, Sport & Flughafen

Terminal-Erweiterung West, Dortmund Airport 21

Bauherr: Dortmund Airport 21, Flughafenring 11, 44319 Dortmund

Erweiterung des Terminals durch Errichtung von Warteräumen im Abflug- und Ankunftbereich am Dortmund Airport 21.

Projektbeschreibung und Baudaten

Terminal-Erweiterung West

Bauherr
Dortmund Airport 21, Flughafenring 11, 44319 Dortmund

Die Ziele

Warteraumerweiterung für Low-Cost Carrier unter möglichst wirtschaftlichen Aspekten.

Die Lösung

Weiterführung der vorhandenen Ankunft- und Abflugbereiche ebenerdig in westliche Richtung durch einen ca. 1000 m² großen Baukörper mit integriertem Technikbereich.

Der Ort

Das neue Gebäude schließt im Westen unmittelbar an das Hauptterminal des Dortmund Airport 21 an. Das Terminal selbst liegt an der Hauptverkehrsader, der Autobahn A44/ B1, Dortmund-Kassel mit kurzer Anbindung an die A1 Hamburg-Köln. Über den Bahnhof Holzwickede ist der Flughafen an das Schienennetz angebunden.

Der Städtebau

Das Gebäude reiht sich, vom Hauptbaukörper durch eine deutliche Zäsur getrennt, in die vorhandene Aufreihung ein und ordnet sich der vorh. Gebäudestruktur unter. Das Gebäude vermittelt mit dem neuen Treppenhaus zwischen dem zweigeschossigen Bestand und dem Vorfeld ohne Bebauung.

Baubeschreibung

Das baurechtlich zweigeschossig eingestufte Gebäude wird in der oberen Ebene durch zwei Personalkontrollstellen, das Treppenhaus sowie eine Aufzugsanlage bestimmt. Über das Treppenhaus gelangen die Passagiere in den ebenerdigen Warteraum mit drei Gates für Low-Cost Carrier. In der unteren Ebene befinden sich neben vorgenanntem Warteraum noch der Ankunftsbereich mit Kontrollstellen, dem Ankunftflur sowie einem nahe dem vorh. Baukörper angeordneten Technikbereich. Das Gebäude ist teilunterkellert. Die vorhandene Gebäudekonstruktion und Struktur lässt sich auch im Innern des Gebäudes klar ablesen, Technik wird gezeigt. Die Fassaden auf der Nord- und Westseite orientieren sich an der Fassadenstruktur des Bestandsgebäudes.

Konstruktion

Die untere Ebene wurden in Mischkonstruktion aus Stahlbeton-Massivbau und Stahlleichtbau mit vorgehängter Porenbetonfassade hergestellt, die obere als reine Stahlbetonkonstruktion. Aus energetischen Aspekten und zur Gliederung erhalten Teile der Fassade ein Wärmedämmverbundsystem.

Gestaltung

Die Fassadengliederung sowie die Achsgliederung des vorhandenen Terminals wurde aufgenommen und fortgeführt. Die Nord- und Westseite werden charakterisiert durch großflächige Fassadenöffnungen, im Westen zusätzlich durch vorgestellte Windfanganlagen. Die Südseite wurde komplett geschlossen. Aufgrund der fehlenden Fassadenöffnungen werden Ankunftflur und das Treppenhaus durch großzügige Oberlichter natürlich belichtet.und Böschungen sowie dem gärtnerisch gestalteten Eingangsbereich.

Bau- und Gebäudedaten

Ausführung
10.2007 – 06.2008
Bauzeit
9 Monate
Grundstücksfläche
k.A.
Bebaute Fläche
971 m²
Brutto- Rauminhalt
5.868 m²
Nutzfläche
548 m²

Baukosten

Rohbau
k.A.
Herstellung
k.A.
Gesamtkosten
(Kostengruppen 300-400 einschl. MWSt.) k.A.
Umbau und Erweiterung Mitte/West, Dortmund Airport 21Realisiert

Messe, Sport & Flughafen

Umbau und Erweiterung Mitte/West, Dortmund Airport 21

Bauherr: Dortmund Airport 21, Flughafenring 11, 44319 Dortmund

Erweiterung des Duty-Free-Bereiches und der Gastronomie sowie Durchführung von Brandschutzmaßnahmen in der Abflugebene des Terminals am Dortmund Airport 21.

Projektbeschreibung und Baudaten

Umbau/ Erweiterung Mitte/ West

Bauherr
Dortmund Airport 21, Flughafenring 11, 44319 Dortmund

Die Ziele

Vergrößerung und Optimierung der Verkaufsflächen.

Die Lösung

Überbauung eines bisher ungenutzten Flachdachbereiches in einer Größe von ca. 360 m².

Der Ort

Die Erweiterung befindet sich inmitten des Hauptterminals, als Übergang zwischen den Warteräumen 4 und 5.

Das Terminal selbst liegt an der Hauptverkehrsader, der Autobahn A44/ B1, Dortmund-Kassel mit kurzer Anbindung an die A1 Hamburg-Köln. Über den Bahnhof Holzwickede ist der Flughafen an das Schienennetz angebunden.

Der Städtebau

Der erweiterte Gebäudeteil reiht sich nahtlos in die vorhandene Baustruktur mit seinem strengen Raster ein und ist als Erweiterung weder innen noch außen zu erkennen. Durch die Erweiterung wird die Dominanz des angrenzenden Vorfeldturmes aufgehoben und in die Struktur eingebunden.

Baubeschreibung

Der vorhandene Abfluggang zu den Gates 0 bis 4 wird durch die Baumaßnahme erweitert und als "Ladenstraße" ausgebaut. Entlang der "Ladenstraße" wurden der Duty-Free-Shop und die Gastronomie erweitert und zusätzlich ein Raucherraum geschaffen. Die technische Infrastruktur konnte in dem Zuge ebenfalls erweitert werden. Darüber hinaus wurden bei der Erweiterung und in benachbarten Bereichen Brandschutzmaßnahmen umgesetzt.

Das strenge Gebäuderaster lässt sich auch bei der Erweiterung klar ablesen; erforderliche Technik wird sichtbar gemacht. Die neuen Fassaden auf der Nord- und Westseite orientieren sich an den Fassaden der vorhandenen Warteräume.

Konstruktion

Die Erweiterung wurde in Stahlkonstruktion mit vorgehängter Alu-Glas-Fassade hergestellt.

Gestaltung

Die Achs- und Fassadengliederung des vorhandenen Terminals wurde aufgenommen und fortgeführt. Die Nord- und Westseite sind vollständig als Pfosten-Riegel Fassade ausgeführt. Durch die großflächige Verglasung lässt sich im Gastronomiebereich das Vorfeld mit den Flugzeugen und deren Start- und Landebewegungen beobachten. Der Abfluggang im Innern wurde zu einer "Ladenstraße" umgebaut.

Bau- und Gebäudedaten

Ausführung
09.2008 – 03.2009
Bauzeit
7 Monate
Grundstücksfläche
k.A
Bebaute Fläche
375 m²
Brutto- Rauminhalt
1.668 m³
Nutzfläche
360 m²

Baukosten

Rohbau
k.A
Herstellung
k.A
Gesamtkosten
(Kostengruppen 300-400 einschl. MwSt.) k.A
Neubau altengerechte Wohn- anlage, GEWO Datteln mbHRealisiert

Wohnungsbau

Neubau altengerechte Wohn- anlage, GEWO Datteln mbH

Westring 20 in Datteln

Bauherr: Immeo GEWO Datteln mbH

Errichtung einer altengerechten Wohnanlage.

Projektbeschreibung und Baudaten

Altengerechte Wohnanlage · Westring 20 in Datteln

Bauherr
Immeo GEWO Datteln mbH
Tragwerksplanung
IIngenieurbüro Wehlmann, Recklinghausen
Fachplanung
KB Planungsgruppe, Datteln, Hatting + Kuhlmann, Recklinghausen, Ing.-Büro Geiger, Coesfeld

Die Ziele

Wirtschaftliche Ausnutzung eines revitalisierten, repräsentativen Eckgrundstückes in einem bestehenden Wohnquartier. Identitätsstiftende Gliederung der Baukörper mit Einbettung in die bestehende Siedlungsstruktur.

Die Lösung

Ausformulierung eines kompakten Baukörpers mit Gliederung in drei Bauteile, die durch die zentrale Eingangshalle miteinander verknüpft sind. Hauptorientierung der Wohnungen nach Süden und Westen.

Der Ort

Der Standort des Gebäudes, auf dem bisher zwei, nicht mehr wirtschaftlich sanierfähige Wohngebäude aufstanden, liegt im Westen von Datteln, ca. 600 m vom Stadtzentrum entfernt, umgeben von aufgelockerter 2- bis 3-geschossiger Wohnbebauung. Südlich und westlich grenzt das Grundstück an z.T. verkehrsberuhigten Straßen.

Der Städtebau

Das Gebäude führt die dreigeschossige Zeilen-Randbebauung der Nachbarbauten fort. Die 19 Wohneinheiten sind durch verglaste Verbindungsflure gegliedert und werden so eigenständig wahrgenommen. Der Baumbestand auf dem Grundstück wurde in die Planung einbezogen und konnte weitestgehend erhalten bleiben.

Baubeschreibung

Die Wohnanlage wird von der Westseite (Westring) über eine repräsentative Hofsituation erschlossen. Über die zweigeschossige Eingangshalle werden die beiden Treppenhäuser nördlich und südlich der Halle erschlossen. Alternativ können die Geschosse über den behindertengerechten Aufzug erschlossen werden. Die Wohnanlage untergliedert sich in drei Bauteile, die zwischen 5 bis 7 Stadtwohnungen beinhalten mit Wohnflächen zwischen 54 und 110 m². Jede Wohnung verfügt entweder über einen Balkon oder eine Terrasse bzw. Dachterrasse. Alle Wohnungen wurden barrierefrei geplant, zwei Wohnungen sind behindertengerecht. Im Kellergeschoss befinden sich in unmittelbarer Nähe zu den Treppenhäusern die Tiefgarage, die Kellerräume sowie Gemeinschaftsräume für Waschmaschine und Trockner. Im obersten Geschoss stehen weitere Gemeinschaftsflächen (Terrassen) für Feiern o. Ä. bereit.

Die Wohnungen sind hochwertig ausgestattet mit Fußbodenheizung und elektrischen Rolläden. Es wurde ein Notrufsystem in den Wohnungen vorgerüstet zur Aufschaltung auf eine Service-Dienststelle.

Konstruktion

Gegründet mit einer Weißen Wanne in Ortbetonbauweise, besteht der Massivbau aus Kalksandsteinmauerwerk mit zweigeschossiger Verklinkerung sowie einem Wärmedämmverbund-System mit Kratzputzoberfläche. Das Dach des Gebäudes ist als zimmermannsmäßige Holzkonstruktion mit Zinktafeldeckung ausgeführt.

Gestaltung

Das Aussehen wird bestimmt durch den Wechsel zwischen massiven Klinkerflächen und leicht wirkenden, weißen Putzflächen. Darüber hinaus gliedert die verbindende Eingangshalle mit Pfosten-Riegel-Glasfassade im Westen und die Flurfassade im Norden die Flächen in die einzelnen oben beschriebenen Bereiche. Durch das zurückgesetzte Staffelgeschoss und das weit ausladende Flugdach wird das kompakte Gebäude weiter strukturiert.

Das Äußere des Gebäudes wird durch die hochwertige Materialwahl aus Vollklinker, Zink, Putz und großzügiger Verglasung in den Gemeinschaftsbereichen charakterisiert.

Der Außenbereich wird akzentuiert durch Natursteinmauern und Böschungen sowie dem gärtnerisch gestalteten Eingangsbereich. Der erhaltene Baumbestand trägt zu dem Wohlfühlambiente in bester Weise bei.

Bau- und Gebäudedaten

Planung/Ausführung
12.2005 – 03.2009
Bauzeit
20 Monate
Grundstücksfläche
2.321,00 m²
Bebaute Fläche
757,00 m²
Brutto- Rauminhalt
9.368,00 m³
Nutzfläche Wohnen
1.340,00 m²

Baukosten

Rohbau
k.A.
Herstellung
k.A.
Gesamtkosten
(Kostengruppen 300-400 einschl. MWSt.) k.A.
Neubau der Verwaltung, GEWO Datteln mbHRealisiert

Wohnungsbau

Neubau der Verwaltung, GEWO Datteln mbH

Westring 14 in Datteln

Bauherr: GEWO Datteln mbH

Errichtung eines Wohn- und Verwaltungsgebäudes der GEWO in Datteln.

Projektbeschreibung und Baudaten

Wohn- und Verwaltungsgebäude · Westring 14 in Datteln

Bauherr
GEWO Datteln mbH
Tragwerksplanung
Ingenieurbüro Wehlmann, Recklinghausen
Fachplanung
KB Planungsgruppe, Datteln, Hatting + Kuhlmann, Recklinghausen, Ing.-Büro Geiger, Coesfeld

Die Ziele

Harmonische Eingliederung von Dienstleitungsnutzung in ein bestehendes Wohnquartier auf einem repräsentativen Eckgrundstück.

Die Lösung

Fortführung der offenen Zeilenbebauung. Orientierung der Verwaltung zur stark frequentierten Straße Westring, Orientierung der Wohnungen zur beruhigten Hachhausener Straße.

Der Ort

Der Standort des Gebäudes liegt zentrumsnah im Westen von Datteln, umgeben von aufgelockerter 2- bis 3-geschossiger Wohnbebauung. Südlich und westlich grenzt das Grundstück an Straßen, die Stellplätze sind in einer Hofsituation angeordnet.

Der Städtebau

Das Gebäude führt die Zeilen-Randbebauung fort, um sich an der Kreuzung Westring und Hachhausener Straße zum repräsentativen Eingang der Verwaltung zu öffnen.

Baubeschreibung

Der Verwaltungstrakt des 2-geschossigen Gebäudes mit Dachgeschoss wird auf der Süd-Westecke erschlossen, der Wohntrakt von der Hofseite im Norden. Auffällig sind die markanten Erker mit den darüber liegenden Gauben.

Der süd-östlich gelegene Trakt beinhaltet 4 Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 82 und 105 m². Jeder Wohnung ist eine großzügige Loggia, Wintergarten oder Erker zugeordnet. Süd-westlich markiert die offene und verglaste Eingangshalle mit Galerie den Bereich der Verwaltung, der sich weiter nach Norden ausdehnt. Im Eingangsbereich wird das Gebäude vertikal mit einem Aufzug und einer Treppenanlage erschlossen.

Das Gebäude besticht durch die hochwertige Materialwahl aus Vollklinker, Zink, Putz und großzügiger Verglasung.

Konstruktion

Gegründet mit einer Weißen Wanne in Ortbetonbauweise, besteht der Massivbau aus Kalksandsteinmauerwerk mit WDV-System und mineralischem Kratzputz. Das Dach des Gebäudes und die Gauben sind als zimmermannsmäßige Holzkonstruktion mit Betondachsteindeckung hergestellt.

Gestaltung

Das Aussehen wird bestimmt durch eine klassische Fassadengliederung im Sockel-, Lochfassaden- und Dachbereich, markant akzentuierte Erker/ Loggien und Gauben sowie durch die exponierte Lage auf dem Eckgrundstück. Herausgezogene, vorgesetzte Portale markieren die Eingänge.

Der Außenbereich wird akzentuiert durch Natursteinmauern und Böschungen sowie dem gärtnerisch gestalteten Eingangsbereich.

Bau- und Gebäudedaten

Ausführung
10.2004 – 08.2005
Bauzeit
10 Monate
Grundstücksfläche
2.649,00 m²
Bebaute Fläche
621,00 m²
Brutto- Rauminhalt
7.883,00 m³
Nutzfläche Wohnen
547,00 m²
Nutzfläche Verwaltung
1.371,00 m²

Baukosten

Rohbau
k.A.
Herstellung
k.A.
Gesamtkosten
(Kostengruppen 300-400 einschl. MWSt.) k.A.
Neubau eines Einfamilienhauses, Vikar-Kleffmann-Weg, DoRealisiert

Wohnungsbau

Neubau eines Einfamilienhauses, Vikar-Kleffmann-Weg, Do

Dortmund-Berghofen

Bauherr: k.A.

In Dortmund- Berghofen entstehen insgesamt 30 Wohneinheiten in ruhiger Lage. Der Neubau liegt auf einem Eckgrundstück; ein freistehendes,eingeschossiges Einfamilienhaus für 2 Personen mit Satteldach. Das 3-Giebel-Haus gliedert sich in die vorhandene Struktur ein, trotzdem es sich durch gestalterische Akzente vom „Einfamilienhaus- Standard“ abhebt.

Projektbeschreibung und Baudaten

Neubau Einfamilienhaus · Dortmund-Berghofen

Bauherr
k.A.
Tragwerksplanung
Ingenieurbüro W. POTTHAST, Höxter
Fachplanung
Vermessungs- und Katasteramt, Stadt Dortmund

Der Ort

Berghofen liegt im Südosten von Dortmund. Das Grundstück befindet sich auf einem Hochplateau und läßt so einen schönen Blick über das bewaldete und ländlich geprägte Umfeld zu. Die Lage zeichnet sich durch eine gute Verkehrsanbindung und Naherholungsmöglichkeiten aus

Baubeschreibung

Entwurf:

Dipl.-Ing. Arch. Maria-Elisabeth Golücke

Ausführungsplanung: F+P

Das unterkellerte, eingeschossige Einzelhaus mit Dachgeschoss orientiert sich mit seinen Wohn- und Aufenthaltsräumen nach Süden und Osten. Die einheitliche Firstrichtung der dreiteiligen Gebäudegliederung in Haupthaus, Erschließungszone und Garage gibt dem Haus eine klar nachvollziehbare Struktur.

Im Erdgeschoss befindet sich der Wohn- und Essbereich mit dem zentral gelegenem Wintergarten, Küche und Nebenräumen. Im Dachgeschoss liegen Schlaf-, Arbeitsraum, Badezimmer und eine Galerie. Das Gebäude wird von Nordwesten erschlossen, der Eingang liegt eingebettet zwischen Garage und Haupthaus. Das Gebäude wird südwestlich und südöstlich von einer großen Terrasse umfaßt und öffnet sich mit seiner Gartenfläche zur nahe gelegenen Wiesenlandschaft.

Konstruktion

Die Wände des Massivbaus bestehen aus 24 cm- starkem Hochlochziegelmauerwerk mit 14 cm Wärmedämmverbundsystem.

Gründung: Bodenplatte

Innenwände: Hochlochziegel

Decken:Stahlbeton

Treppe: Stahlbeton

Dachkonstruktion:: Pfettendach

Fenster: Aluminium- Elemente

Bodenbeläge: Naturstein, Teppich, PVC

Gestaltung

Die Gestalt des Gebäudes wird bestimmt durch Wandscheiben an den Giebelseiten. Durch Fugen horizontal betont, treten sie über die Breite des Hauses hinaus und vermitteln einen geordneten Eindruck.

Zurückversetzt um die Wandstärke wirken die verglasten Giebel und die vertikalen Öffnungen in der Wand für Türen und Fenster dagegen grazil zurückhaltend und bilden so einen spannenden Kontrast. Das EG ist weiß geputzt und massiv ausgeführt, das DG wirkt leicht und zurückhaltend, ist eingedeckt mit unprofilierten grauen Dachsteinen.

Bau- und Gebäudedaten

Planung
03.2004 - 09.2004
Ausführung
06.2004 - 11.2004
Bauzeit
5 Monate
Brutto-Rauminhalt
ca. 1000 m³

Baukosten

Rohbau
k.A.
Ausbau
k.A.
Haustechnik
k.A.
Gesamtkosten
(Kostengruppen 300-400 einschl. MWSt.) k.A.
Neubau der Westfalenhalle 3B, DortmundRealisiert

Messe, Sport & Flughafen

Neubau der Westfalenhalle 3B, Dortmund

Rheinlanddamm 200, 44139 Dortmund

Bauherr: Westfalenhallen Dortmund AG, Städtische Immobilienwirtschaft, Stadt Dortmund

Erweiterung der Halle 3 um Halle 3b mit neuem Eingang und Verwaltungsgebäude.

Projektbeschreibung und Baudaten

Neubau der Westfalenhalle 3B · Rheinlanddamm 200 · 44139 Dortmund

Bauherr
Westfalenhallen Dortmund AG, Städtische Immobilienwirtschaft, Stadt Dortmund
Tragwerksplanung
Ingenieurbüro WEIHER, Dortmund
Fachplanung Brandschutz
Jung, MEYER & PARTNER, Kleve

Die Ziele

Anbindung an bestehenden Hallenkomplex, direkte Verbindung zu Halle 4.

Die Lösung

Eine großräumige Halle die vielseitig nutzbar ist und sich südlich an Halle 3 anschließt. Das Verwaltungsgebäude fungiert als Kopfbau auf der Südseite.

Der Ort

Am Rheinlanddamm, der Hauptschlagader des Ruhrgebiets gelegen, erstreckt sich der Hallenkomplex der Westfalenhallen Dortmund mit allen notwendigen Park- und Logistikflächen.

Der Städtebau

Eine Lücke im Hallenensemble schließend, fügt sich der Neubau wie selbstverständlich in die Reihung der Hallen ein, die sich von West nach Ost erstrecken. Besonders ist der städtebauliche Bezug zur südlich gelegenen Strobelallee.

Baubeschreibung

Neben dem Neubau der Messehalle und der Verwaltung umfassen die Baumaßnahmen die Nebengebäude Eingangsfoyer Halle 3b mit dem Übergang Halle 3a/ 3b, und dem Nottreppenhaus vor Halle 3a, den Übergang Halle 3b/ 4 sowie die Auffahrt vom Wirtschaftshof zur Halle 3b.

Die Halle 3b gliedert sich südlich an die Halle 3 an. Das Untergeschoss ist offen, in Tragelemente aufgelöst dient es als Parkebene. Die Halle mit einer lichten Höhe von 8,70 m hat im Innenraum 2 freistehende Einbauten die die Treppen und Regieräume aufnehmen.

Der Verwaltungsbau schließt sich unmittelbar an die Schmalseite der Halle an und öffnet sich zur Strobelallee in einem Kreisbogen mit Blick auf das Westfalenstadion.

Das zentral angeordnete Treppenhaus erschließt den 5-geschossigen Bau. Ein Regelgeschoss verfügt über 21 Büroräume mit einer Fläche zwischen 20 und 30 m² welche nach Süden ausgerichtet sind und so sehr gut natürlich belichtet sind. Die außen liegenden Raffstores in der horizontal gegliederten Fassade sorgen für entsprechenden Sonnenschutz im Sommer.

Konstruktion

Das Verwaltungsgebäude bildet mit der Messehalle statisch-konstruktiv eine Einheit.

Das Dach der Halle besteht aus einer geschweißten Stahl-Fachwerkkonstruktion. 2 x 4 Innenstützen in F90 Stahlbeton tragen die querliegenden Hauptbinder. Gurte und Füllstäbe der Binder bestehen aus Profilstahl oder Schweißprofilen, die über Knotenbleche miteinander verbunden sind. Die Zwischendecke in der Untergurtebene der Binder ist als Verbunddecke mit Unterzügen ausgeführt, die gleichzeitig als Scheibe wirksam ist. Die in Hallenlängsrichtung verlaufenden Binder bestehen aus Rechteck-Rohrprofilen, die ohne Knotenbleche verbunden sind. Die Binder liegen in Nischen auf den Hallenquerwänden elastisch auf bzw. sind angehängt an die in Hallenquerrichtung verlaufenden Binder.

Das Verwaltungsgebäude ist ebenso wie die Halle mit Flach- und Tiefengründung gegründet. Die Zwischendecken sind in der Regelausführung 20 cm stark und im Bereich der Bürotrennwände mit Unterzügen ausgeführt.

Gestaltung

Das Äußere der Halle besticht durch eine zurückhaltende Farb- und Materialwahl. Der Eingang ist durch ein weit auskragendes Vordach mit pylonähnlichen Stützen inszeniert. Die dahinter liegende Glasfassade erlaubt Einblicke ins Foyer der Halle.

Das Verwaltungsgebäude zeichnet sich durch eine nüchterne Pfosten- Riegel Fassade aus. Lebendig wird diese bei Verwendung des außen liegenden Sonnenschutze und durch die Spiegelungen in den reflektierenden Scheiben.

Bau- und Gebäudedaten

Planung
08.2000 - 12.2001
Ausführung
06.2003 - 03.2005
Bauzeit
1 ½ Jahre
Bruttorauminhalt (BRI)
225.754 m³
Nettogrundfläche (NGF)
31.412 m²
Nettogrundfläche Halle 3B
21.757 m²
Nettogrundfläche Verwaltung
5.638 m²

Baukosten

Gesamtkosten
28.090.000 €
Neubau Mehrfamilienhaus, gws-Wohnen Do-Süd eGRealisiert

Wohnungsbau

Neubau Mehrfamilienhaus, gws-Wohnen Do-Süd eG

Am Schallacker 23-27, Dortmund - Hörde

Bauherr: GWS- Wohnen, Dortmund- Süd e.G.

Errichtung eines 6 - Familien - Wohnhauses in Dortmund- Hörde.

Projektbeschreibung und Baudaten

Wohnbebauung Gws · Am Schallacker 23-27 · Dortmund - Hörde

Bauherr
GWS- Wohnen, Dortmund- Süd e.G.
Tragwerksplanung
Ingenieurbüro Düffel, Dortmund
Fachplanung
Dipl.- Geologe Volker Firchow, Lünen, Vermessungsbüro Nordhues, Dortmund, Ingenieurbüro Landwehr GmbH, Dortmund

Die Ziele

Städtebauliche Vervollständigung der Strassenrandbebauung auf dem Eckgrundstück, bei gleichzeitig behutsamen Umgang mit dem Bestand.

Die Lösung

Fortführung der geschlossenen Zeilenbebauung „Am Schallacker“, Abtreppung des Gebäudekörpers, Markierung des Zeilenabschlusses.

Der Ort

Das Gebäudes liegt im Zentrum von Hörde, umgeben von geschlossener und halboffener 3 bis 5- geschossiger Wohnbebauung und Grünzügen.

Der Städtebau

Der Neubau auf dem Eckgrundstück führt die Zeilenbebauung fort und verjüngt sich zum Ende um einen Bezug zur gegenüber liegenden neueren Bebauung herzustellen.

Durch die Dachform und die Anordnung von Balkonen an der Kopfseite des Baus wird gleichzeitig der Zeilenabschluß markiert.

Baubeschreibung

Das 3- geschossige Gebäude wird von der Südseite zentral erschlossen.

Westlich befindet sich die tiefer gelegene Zufahrt in den Garagenhof. Das Gefälle ermöglicht, die 4 Garagen auf Kellerniveau an den Baukörper anzubinden.

Auf der Nordseite verspringt das Gebäude um 3,50 m. Die Gebäudetiefe, Höhe und Dachneigung ist dem Nachbargebäude im östlichen Teil angeglichen; im westlichen Teil ist das Walmdach flacher ausgeführt worden in Anlehnung an das gegenüberliegenden Gebäude an der Walter- Dirks- Strasse.

Jede der 6 Wohneinheiten, mit einer Wohnfläche von jeweils 90 m², ist mit einem Balkon ausgestattet.

Die östlich gelegenen Wohnungen mit 3 1/2 Zimmern verfügen über 2 Bäder.

Die 41/2-Zimmer Wohnungen haben überdies noch ein separates Eßzimmer.

Der Balkon ist nach Westen orientiert und hat die Form eines Kreissegments. Als Abschluß der Giebelseite ist diese Form gleichzeitig eine Geste des Sich-Öffnens zur Umgebung.

Konstruktion

Gegründet auf Streifenfundamenten bestehen die Wände des Massivbaus aus Ziegelmauerwerk mit Wärmedämmverbund- System und mineralischem Kratzputz.

Das Gebäude gliedert sich statisch in 2 Gebäudeteile mit separater Dachkonstruktion.

Jeweils nur eine Wand im Innenraum ist tragend ausgeführt, somit bestehen flexible Gestaltungsmöglichkeiten in den Grundrissen in Hinblick auf nachhaltiges Bauen.

Gestaltung

Die schlichte Fassadengestaltung zeichnet sich aus durch einen hellen Putz. Der Sockel ist in grau abgesetzt, wird um das Gebäude herumgeführt, und gibt ihm so eine solide Basis.

Der Eingangsbereich wird ablesbar gemacht durch ein weitgehend verglasten Treppenhausbereich und ein Vordach. Besonders sind die halbrund auskragenden Balkone, deren Geländer mit weißen Trespa- Platten und Lochblech ausgefüllt sind.

Die hellgraue Betonsteindeckung des Dachs wirkt ebenso schlicht zurückhaltend.

Bau- und Gebäudedaten

Planung
01.2001 - 06.2001
Ausführung
07.2001 - 07.2002
Bauzeit
12 Monate
Grundstücksfläche
655 m²
Bebaute Fläche
286 m²
Brutto- Rauminhalt
2.966 m³
Nutzfläche Wohnen
548 m²
Geschossfläche
1.138 m²

Baukosten

Rohbau
300.133 €
Herstellung
576.235 €
Gesamtkosten
(Kostengruppen 300-400 einschl. MWSt.) 876.368 €
Neubau eines Einfamilienhauses, Stadtkrone Ost in DortmundRealisiert

Wohnungsbau

Neubau eines Einfamilienhauses, Stadtkrone Ost in Dortmund

Amtsterdamer Weg, Dortmund

Bauherr: Eheleute Kautz

In Dortmund-Schüren, im neu erschlossenen Baugebiet „Stadtkrone Ost“, entstehen insgesamt ca. 70 Wohneinheiten in ruhiger Lage. Der Neubau liegt auf einem Eckgrundstück; als freistehendes, zweigeschossiges Einfamilienhaus für 4 Personen mit Zeltdach. Das Einfamilienhaus gliedert sich in die vorhandene Struktur ein, hebt sich aber trotzdem durch seine klare Struktur und gestalterische Akzente vom „Einfamilienhaus-Standard“ ab.

Projektbeschreibung und Baudaten

Neubau Einfamilienhaus · Amtsterdamer Weg · Dortmund

Bauherr
Eheleute Kautz
Fachplanung
Vermessungsbüro Tiemann und Schulte, Dortmund

Der Ort

Schüren liegt im Osten von Dortmund. Das Gelände der Stadtkrone Ost ist vollständig erschlossen. Unter dem Titel "Wohnen in der neuen Gartenstadt" entstand in den letzten Jahren im Bereich der Stadtkrone Ost südlich angrenzend an den Electronic-Business-Standort eine hochwertige Wohnadresse, bestehend aus attraktiven Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern

Der Städtebau

Nördlich vom Ortskern Schüren liegt das Wohngebiet südlich der Bundesstraße 1 und östlich der B 236, in Reichweite der Trabrennbahn des Entwicklungsgebietes ‚Phoenix Ost’ und dem Hauptfriedhof.

Die Lage zeichnet sich durch eine gute Verkehrsanbindung und Naherholungsmöglichkeiten aus.

Baubeschreibung

Entwurf, Ausführungsplanung, Bauleitung: F+P

Das unterkellerte, zweigeschossige Einzelhaus orientiert sich mit seinen Wohn- und Aufenthaltsräumen nach Süden und Westen. Keller- und Erdgeschoss haben eine Fläche von jeweils ca. 130 m², das Dachgeschoss mit offener Galerie 110 m². Der quadratische Gebäudegrundriss und die einfache Dachform, die minimierte Erschließungszone und die Doppelgarage geben dem Haus eine klar nachvollziehbare Struktur.

Im Erdgeschoss befindet sich der Wohn- und Essbereich mit dem zentral gelegenem Hauseingang, Küche und Nebenräumen sowie einem Gästezimmer mit separatem Dusch-WC. Im Obergeschoss liegen Schlaf-, Arbeitsraum, Badezimmer und eine Galerie.

Das Untergeschoss beinhaltet die Kinderzimmer mit getrennten Bädern und einige Nebennutzflächen.

Das Gebäude wird von Osten her erschlossen, der Eingang liegt zentral, in dem vorgeschobenen halbkreisförmigen Erkervorbau. Die Doppelgarage ist ebenfalls von Osten erschlossen und gliedert sich nördlich an das Haupthaus. Das Gebäude wird südlich durch eine gestaltete Geländestaffelung und westlich von einer großen Terrasse umfaßt und öffnet sich mit seiner Gartenfläche zur Westseite.

Konstruktion

Die Wände des Massivbaus bestehen aus 24 cm- starkem Kalksandsteinmauerwerk mit 12 cm Wärmedämmverbundsystem.

Gründung: Bodenplatte

Innenwände: KS-Mauerwerk

Decken:Stahlbeton

Treppe: Stahlbeton

Dachkonstruktion:: Pfettendach

Fenster: Aluminium- Elemente

Bodenbeläge: Naturstein, Teppich, Fliesen

Gestaltung

Die Gestalt des Gebäudes wird bestimmt durch symmethrische Gliederungen der Wandscheiben an den Gebäudeseiten. Durch Fensterproportionen und Eckbetonung in der Putzfläche vertikal betont, treten sie über die Breite des Hauses hinaus und vermitteln einen geordneten Eindruck.

Durch einheitliche Linienführung, den gutproportionierten Dachüberstand und die ruhige Fassadengestaltung erzeugt das Wohnhaus einen noblen und dennoch zurückhaltenden Eindruck beim Betrachter.

Bau- und Gebäudedaten

Planung
12.2000 - 04.2001
Ausführung
03.2001 - 10.2001
Bauzeit
7 Monate
Grundstücksfläche
620 m²
Bebaute Fläche
216 m²
Brutto- RAUMINHALT (mit Garage)
1622 m³
Wohnfläche
368 m²

Baukosten

k.A.
Rohbau
220.010 €
Ausbau
193.400 €
Haustechnik
138.100 €
Gesamtkosten
(Kostengruppen 300-500 einschl. MWSt.) 552.525 € -->
Neubau Wohngebäude, gws-Wohnen Do-Süd eGRealisiert

Wohnungsbau

Neubau Wohngebäude, gws-Wohnen Do-Süd eG

Am Schallacker 23-27, Dortmund - Hörde

Bauherr: GWS- Wohnen, Dortmund- Süd e.G.

Errichtung eines Wohn- und Verwaltungsgebäudes der GWS in Dortmund- Hörde.

Projektbeschreibung und Baudaten

Wohn- Und Verwaltungsgebäude Gws · Am Schallacker 23-27 · Dortmund - Hörde

Bauherr
GWS- Wohnen, Dortmund- Süd e.G.
Tragwerksplanung
Ingenieurbüro DÜFFEL, Dortmund
Fachplanung
Dipl.- Geologe Volker Firchow, Lünen, Dipl.- Ingenieure Korte und Greiwe, Oelde, Ingenieurbüro Landwehr GmbH, Dortmund

Die Ziele

Harmonische Eingliederung von Dienstleitungsnutzung in ein bestehendes Wohnquartier.

Die Lösung

Fortführung der geschlossenen Zeilenbebauung „Am Schallacker“, Aufweitung mit Vorplatzsituation, Markierung des Zeilenabschlusses.

Der Ort

Der Standort des Gebäudes liegt im Zentrum von Hörde, umgeben von geschlossener und halboffener 4 bis 5- geschossiger Wohnbebauung und Grünzügen. Südlich wird das Grundstück durch Bahngleise flankiert, westlich gliedert sich ein Sportplatz an.

Der Städtebau

Das Gebäude führt die Zeilenbebauung fort, um sich dann in einem Oval zu öffnen und in einem spitzen Winkel das Ende der Zeile aufzulösen.

Der Durchgang in Fortführung der Walter-Dirks-Str. verbindet den nördlichen Ortsteil mit dem Südlichen für Fussgänger und Radfahrer.

Baubeschreibung

Das 4- geschossige Gebäude mit Staffelgeschoss ist von der Nord- und Südseite erschlossen. Auffällig ist der zentral gelegene Durchgang.

Der westlich gelegene Trakt beinhaltet 12 Wohnungen mit Flächen zwischen 79 und 119 m². Jeder Wohnung ist eine großzügige Loggia zugeordnet.

Östlich markiert die offene und verglaste Eingangshalle mit Galerie den Bereich der Verwaltung. Hier wird das Gebäude vertikal mit einem Aufzug und einer Treppenanlage erschlossen.

Das zurückgesetzte Attikageschoss ist der Verwaltung zugeteilt und umlaufend als Freibereich zu nutzen. Die Glasfassade bietet auch im Innenraum einen schönen Blick auf die Umgebung.

Das Gebäude besticht durch die zurückhaltende Materialwahl und schlichte Fassadengestaltung.

Durch die Verwendung von außen liegenden Sonnenschutzlamellen ergibt sich je nach Jahreszeit und Sonnenstand ein wechselndes Bild der Fassade mit interessantem Licht-und Schattenspiel.

Konstruktion

Gegründet mit einer Weissen Wanne in Systembauweise, besteht der Massivbau aus Kalksandsteinmauerwerk mit WDV- System und mineralischem Kratzputz. Das Staffelgeschoss, als Pfosten- Riegel- Konstruktion ausgeführt, ist als Abschluss mit einer Aluwelle verkleidet.

Der Dachüberstand ist konstruktiver Sonnenschutz zugleich. Im Eingansbereich vermeiden außen liegende Stahlträger mit Lamellen eine Überhitzung des Gebäudes.

Gestaltung

Das Aussehen wird bestimmt durch eine klare und schlichte Fassadengliederung, markant akzentuiert durch den Durchgang, den hervor gehobenen Erschließungsbereich und die spitz zulaufende Gebäudeform.

Im lichtdurchflutete Innenraum ergibt sich im Zusammenspiel mit der Materialwahl ein warmer und freundlicher Raumeindruck: Ruhrsandstein und Parkett auf den Böden, Aluminiumfenster, hell verputzte Innenwände mit farblich abgesetzten Einzelelementen.

Bau- und Gebäudedaten

Ausführung
07.2001 - 12.2002
Bauzeit
16 Monate
Grundstücksfläche
4.650 m²
Bebaute Fläche
563 m²
Brutto- RAUMINHALT (Neubau)
11.673 m³
Nutzfläche Verwaltung
1.428 m²

Baukosten

Rohbau
1.324.605 €
Herstellung
3.401.995 €
Gesamtkosten
(Kostengruppen 300-400 einschl. MWSt.) 4.726.600 €
Neubau eines 3-Familienhauses, Brunebeckweg, DortmundRealisiert

Wohnungsbau

Neubau eines 3-Familienhauses, Brunebeckweg, Dortmund

Brunebeckweg 27, Dortmund

Bauherr: Matthias Brück

Neubau eines Dreifamilien- Wohnhauses in Dortmund mit der Möglichkeit, den Hinterhof weiterhin befahren zu können.

Projektbeschreibung und Baudaten

Neubau 3-Familienhaus · Brunebeckweg 27 · Dortmund

Bauherr
Matthias Brück
Tragwerksplanung
Ingenieurbüro BILD - BEYER, Essen
Fachplanung
Verm.-Ing. POMRÉNKE, Dortmund

Die Ziele

Errichtung eines freistehenden Wohnhauses mit 3 Wohneinheiten und ausbaufähigem Dachgeschoss.

Die Lösung

Bau eines unterkellerten, nord- süd- ausgerichteten Mehrfamilienhauses mit 2 Vollgeschossen.

Der Ort

Dem Neubau ging ein Abbruch von Garagen voraus. Das Gebäude nimmt die Orthogonalität der erhaltenden Garagen auf dem Grundstück auf, und bildet mit dem rückwärtig gelegenem Lagergebäude eine Hofsituation.

Der Städtebau

Der Neubau gliedert sich in die offene und halboffene Siedlungsstruktur der Umgebung ein, die Firstausrichtung verläuft parallel zum Brunebeckweg.

Zugunsten der Zufahrt, und einer Nutzbarkeit des Wirtschaftshofes, wurde nur eine kleine Grünfläche auf der Strassenseite angeordnet.

Baubeschreibung

Das Gebäude mit nahezu quadratischem Grundriss orientiert sich mit den Aufenthaltsräumen der Wohnungen nach Süden.

Im Erdgeschoss ist hier eine großzügige Terrasse mit kleiner Gartenfläche angeordnet, im OG befinden sich Balkone.

Das Gebäude wird im Hof auf der Nordseite erschlossen.

Das Erdgeschoss ist auf einer Fläche von 137 m² einer Wohneinheit zugeordnet. Mit direktem Zugang in den Keller erweitert sich die Nutzfläche der EG- Wohnung um ca. 90 m².

Das Obergeschoss teilt sich in zwei 2 1/2- Zimmer- Wohnungen zu jeweils 70 m², die durch das zentral gelegene Treppenhaus erschlossen werden.

Das Dachgeschoss ist nicht ausgebaut. Dachflächenfenster und Fenster auf den Giebelseiten gewährleisten bei einem späteren Ausbau eine ausreichende Belichtung.

Östlich an das Gebäude angrenzend ist der Anbau einer Doppelgarage geplant.

Konstruktion

Die Wände des Massivbaus bestehen aus 36,5 cm- starkem Kalksandsteinmauerwerk mit Wärmedämmverbundsystem. Gegründet auf Streifenfundamenten tragen Stahlbetondecken und KS- Wände im Innenbereich die Lasten ab. Stahlbeton und massive Bauart wurde auch bei den Treppen gewählt.

Die vorgesetzten Balkone sind aus verzinktem Stahl konstruiert und durch Stützen abgefangen.

Gestaltung

Das Aussehen des Gebäudes wird bestimmt durch die helle Putzfassade, akzentuiert durch Elemente aus Stahl wie die Balkonanlage.

Der Eingangsbereich wird durch die Treppenanlage und eine Überdachung hervorgehoben, abgesetzt durch die blauen Haustüren aus Aluminium.

Sockel und Setzstufen sind mit poliertem Naturstein, ein Padang Bianco Sardo, verkleidet.

Bau- und Gebäudedaten

Planung
03.2000 - 08.2000
Ausführung
09.2000 - 07.2001
Bauzeit
10 Monate
Grundstücksfläche
1.312 m²
Bebaute Fläche
181 m²
Brutto- Rauminhalt
(ohne Garagen) 1.855 m³
Wohnfläche
285 m²
Geschossfläche
362 m²

Baukosten

Rohbau
126.761 €
Ausbau
143.634 €
Haustechnik
36.384 €
Gesamtkosten
(Kostengruppen 300-400 einschl. MWSt.) 306.779 €
Büroanbau Fa. H. Wiemers Transport GmbH, DortmundRealisiert

Gewerbe & Verwaltung

Büroanbau Fa. H. Wiemers Transport GmbH, Dortmund

Martener Str. 515, Dortmund - Marten

Bauherr: H. Wiemers Transport GmbH

Büroanbau als Erweiterung einer Wagenpflege- und Abstellhalle.

Projektbeschreibung und Baudaten

Büroanbau Wiemers · Martener Str. 515 · Dortmund - Marten

Bauherr
H. Wiemers Transport GmbH
Tragwerksplanung
Ingenieurbüro DÜFFEL, Dortmund
Fachplanung
Dipl.- Ing. W. LUIGS, Dortmund, Ingenieurgesellschaft EA, Herdecke

Die Ziele

Büro- und Sozialräume, die der bestehenden Halle angegliedert werden, um den Standort der Firma Wiemers in Marten zu stärken und Arbeitsabläufe besser strukturieren zu können.

Die Lösung

Errichtung eines westlich an die Halle angegliederten Kopfbaus mit markanter Eingangssituation.

Der Ort

Auf dem großzügig angelegtem Grundstück befand sich zuvor nur die Wagenpflege- und Abstellhalle. Unmittelbar angegliedert ist nun die Büroerweiterung entstanden.

Der Städtebau

Der zweckmäßig angelegte Baukörper mit Flachdach gliedert sich in die umgebende Bebauung ein. Gewerblich und im Dienstleistungssektor genutzte Gebäude prägen hier das Stadtbild von Marten im äußersten Westen von Dortmund.

Baubeschreibung

Das 2-geschossige Gebäude erweitert die Kubatur der bestehenden Halle.

Materialwechsel zwischen einer Putzfassade und dem mit Wellblechpaneelen verkleidetem Geschäftsführerbüro zonieren den Anbau. Die Sonnenschutzlamellen führen hier die horizontale Struktur des Wellblechs fort.

Zugleich markiert dieser Bereich den wettergeschützten Eingang durch die Abfangung des weitgehend verglasten Büros mit einer in Firmenfarbe kolorierten Stütze.

Um den Eckpunkt des Gebäudes stärker zu betonen, wurde dieser Teil zudem räumlich leicht versetzt angeordnet zur angrenzenden Halle und Treppenraum.

Im Erdgeschoss sind auf einer Fläche von 62 m² Pausenraum und Umkleide für die Mitarbeiter angeordnet, im Obergeschoss befinden sich 3 Büroräume mit Teeküche und WC auf einer Fläche von 88 m².

Darüberhinaus wurden Umbaumaßnahmen im Bestand auf einer Fläche von 74 m² vorgenommen.

Konstruktion

Gegründet auf Streifenfundamenten, bestehen die Wände des Massivbaus aus 17,5 cm KS- Mauerwerk und 12,5 cm Wärmedämmverbundsystem mit mineralischem Putz.

Der mit Wellblechpaneelen verkleidete Teil des Gebäudes ist als Stahlkonstruktion mit Vorhangfassade ausgeführt. Der große Anteil an Fenstern sorgt für sehr gute natürliche Belichtung des Raumes. Sonnenschutzlamellen sorgen bei Bedarf für Verschattung des Raumes.

Gestaltung

Das Äußere des Gebäudes wird bestimmt durch die helle Putzfassade und den grauen Farbton von Wellblech und Sockel des Altbaus.

Durch Versätze in der Fassade werden die verschiedenen Funktionen - Umkleide, Treppe, Büro - nach außen sichtbar gemacht.

Mit kleinen architektonischen Gesten, besonders an der Ecke des Gebäudes, gelingt es, dem Unternehmen eine markante Adresse zu geben.

Bau- und Gebäudedaten

Planung
01.1999 - 03.2000
Ausführung
03.2000 - 08.2001
Bauzeit
5 Monate
Grundstücksfläche
2.695 m²
Bebaute FLÄCHE (gesamt)
633 m²
Bebaute FLÄCHE (Neubau)
75 m²
Brutto- RAUMINHALT (Neubau)
570 m³
Geschossfläche
138 m²

Baukosten

Rohbau
58.491 €
Ausbau
132.280 €
Haustechnik
27.007 €
Gesamtkosten
(Kostengruppen 300-400 einschl. MWSt.) 217.778 €
Erweiterung Kongressverteiler, Westfalenhallen Do. GmbHRealisiert

Messe, Sport & Flughafen

Erweiterung Kongressverteiler, Westfalenhallen Do. GmbH

Bauherr: Westfalenhallen Dortmund AG, Städtische Immobilienwirtschaft, Stadt Dortmund

Erweiterung der Eingangsebene Halle 1, Schaffung von zusätzlichen Kongressräumen

Projektbeschreibung und Baudaten

Kongressverteiler Westfalenhalle

Bauherr
Westfalenhallen Dortmund AG, Städtische Immobilienwirtschaft, Stadt Dortmund
Tragwerksplanung
Ingenieurbüro Weyer, Dortmund, Dr. Pelle
Fachplanung
Jung, MEYER & PARTNER, Kleve

Die Ziele

Überdachte Stauflächen vor dem Eingang der Halle 1.

Neuer Eingang mit Verteilerfluren vor dem Goldsaal sowie die Zahl der Kongressräume Bereich Rosenterrassen erweitern.

Die Lösung

Schaffung eines neuen Haupteinganges der Halle 1 mit seitlichen Möglichkeiten Staufläche im überdeckten Zustand für die Besucher zur Verfügung zu stellen. Der Goldsaal erhält ebenfalls einen neuen Haupteingang mit Anbindung an die Gastronomie. Im Süden wurde die alte Fassade der Rosenterrasse durch eine geschwungene Pfosten-Riegel-Konstruktion aus Ganzglas ersetzt. Hierbei wurden die Grundflächen des Gastronomiebetriebes Rosenterrassen und der darüber liegenden Konferenzräume erweitert.

Der Ort

Am Rheinlanddamm, der Hauptschlagader des Ruhrgebiets gelegen, erstreckt sich der Hallenkomplex der Westfalenhallen Dortmund mit allen notwendigen Park- und Logistikflächen.

Der Städtebau

Vor der zum Teil denkmalgeschützten Fassade der Halle 1 erstreckt sich eine geschwungene Glasfassade über den kompletten Ost- und Südbereich der Halle 1 beziehungsweise Gastronomie „Die Rosenterrassen“.

Der Schwerpunkt wurde in eine leichte transparente Glasfassade gelegt, die sich harmonisch durch die geschwungenen Elemente vor der alten Westfalenhalle 1 legt.

Baubeschreibung

Der Komplex gliedert sich in drei Teile:

Die Erweiterung der Gastronomie Rosenterrassen.

Neues Verteilerzentrum vor dem Goldsaal.

Eine überdachte Staufläche für Besucher vor der Halle 1.

Die Gastronomie Rosenterrassen ist das Bindeglied zwischen dem Parkhotel und dem Verteilerzentrum Goldsaal. Im 1. Obergeschoss wurden aufgrund der Erweiterung zusätzliche Kongressräume geschaffen. Im Erdgeschoss wurde die Gastronomie erweitert.

Zwischen dem Bereich Goldsaal und Eingang Halle 1 wurde ein neuer Lieferanteneingang für die Versorgung der Gastronomie geschaffen.

Konstruktion

Die Erweiterung des Haupteinganges Halle 1 besteht aus Stahlbetonstützen mit einer Betondecke als Abschluss. Die vordere Fassade wurde als Pfosten-Riegel-Konstruktion, geschwungen, ausgeführt. Die Konstruktion vor dem neuen Eingang Goldsaal besteht aus Stahl- und Stahl-Betonstützen mit Stahlträgern sowie daraufliegende Trapezfläche + Dämmung + Edelstahlprofilen als Dachhaut. Die Erweiterung der Gastronomie Rosenterrasse wurde konventionell in Beton/ Stahlbeton ausgeführt, wobei auch hier eine geschwungene Glasfassade vorgehängt wurde.

Gestaltung

Die äußere Gestaltung der Anbauten besteht ausschließlich aus Glas. Hierdurch sollte eine Zurücknahme gegenüber dem vorhandenen Hauptbaukörper der Westfalenhalle 1 geschaffen werden. Durch die Sonnenschutzverglasung der Fassade und der dadurch reflektierenden Spiegelung in den Scheiben entsteht ein ständig wechselndes Bild.

Bau- und Gebäudedaten

k.A.

Baukosten

k.A.
Neubau Mehrfamilienhaus, Grotenbachstr., DortmundRealisiert

Wohnungsbau

Neubau Mehrfamilienhaus, Grotenbachstr., Dortmund

Grotenbachstrasse 58, Dortmund - Hombruch

Bauherr: GWG Hombruch Barop eG

Neubau eines Mehrfamilien- Wohnhauses in Dortmund - Hombruch

Projektbeschreibung und Baudaten

Neubau Mehrfamilienhaus · Grotenbachstrasse 58 · Dortmund - Hombruch

Bauherr
GWG Hombruch Barop eG
Tragwerksplanung
Ingenieurbüro KLABUNDE, Herdecke
Fachplanung
Dipl.- Ing. LUIGS, Dortmund

Die Ziele

Maximale Ausnutzung des Grundstücks innerhalb der städtebaulichen Vorgaben, mit dem Ziel, möglichst viele Wohneinheiten zu schaffen.

Die Lösung

Errichtung von zwei aneinander anschließenden 6-Familienhäusern und rückwärtig liegendem Garagenhof.

Der Ort

Auf dem Grundstück befand sich zuvor ein freistehender 2-geschossiger baufälliger Ziegelbau, welcher abgebrochen wurde. Das 3-geschossige Nachbargebäude mit geschlossener Giebelseite gibt ein Abbild der umgebenden Bebauung.

Der Städtebau

Auf der Grotenbachstrasse findet man vorwiegend halboffene und geschlossene Bauweise vor. Mit dem Neubau wurde die Randbebauung aufgegriffen und fortgeführt um mit einer abschließenden Giebelseite einen Abschluss zu finden.

Baubeschreibung

Die Randbebauung fortführend bildet das 2-geschossige unterkellerte Gebäude mit ausgebautem Dachgeschoss das Ende einer Zeile. Es ist vom Strassenraum leicht zurück gesetzt und findet seinen Abschluss mit einem Mansardendach.

Die 12 Wohneinheiten sind aufgeteilt und 2 1/2- und 3 1/2- Zimmer- Wohnungen und haben Wohnflächen von 60 bis 80 m².

Jeder Wohnung ist auf der Südseite ein Freisitz zugeordnet, in den Obergeschossen in Form von Balkonen, im Erdgeschoss als Dachterrasse.

Auf der Strassenseite befinden sich die Eingänge, neben dem Gebäude gibt es eine Zufahrt zum rückwärtig liegendem Garagenhof mit 18 Einzelgaragen.

Durch einen Versatz auf der Hofseite gliedert sich der Riegel in 2 Einzelgebäude.

Besonders wird das Wohnhaus durch eine auffällige Dachstruktur, ergänzt durch acht Gauben und acht Balkone.

Konstruktion

Gegründet auf Streifenfundamenten, bestehen die Wände des Massivbaus aus Kalksandsteinmauerwerk.

Der Wandaufbau der Aussenwände besteht aus 17,5 cm Kalksandstein und 10 cm Wärmedämmputz.

Die Deckenkonstruktion setzt sich aus 18 cm Stahlbetondecken und 10 cm Bodenaufbau zusammen.

Die nicht tragenden Innenwände sind in Gipskartonbauweise ausgeführt worden, beim Innenausbau wurde auf gehobenen Standart Wert gelegt.

Gestaltung

Das Aussehen wird bestimmt durch die helle Putzfassade. Die Erschließungsbereiche werden farblich abgesetzt und markieren so die Eingänge, geben dem Gebäude eine Adresse.

Auffällig sind die mit Zinkblech verkleideten Gauben und die unterschiedlich weit auskragenden Balkone. Den Erdgeschosswohnungen sind Dachgärten zugeordnet die der Rückansicht einen lebendigen Charakter verleihen.

Bau- und Gebäudedaten

Planung
11.1998 - 02.2000
Ausführung
06.2000 - 06.2001
Bauzeit
12 Monate
Grundstücksfläche
4.041 m²
Bebaute Fläche
379 m²
Brutto- Rauminhalt
(ohne Garagen) 4.892 m³
Wohnfläche
901 m²
Geschossfläche
1.138 m²

Baukosten

Rohbau
400.722 €
Ausbau
453.966 €
Haustechnik
115.010 €
Gesamtkosten
(Kostengruppen 300-400 einschl. MWSt.) 969.698 €

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